Dschungelcamp Aufgepasst! Da vorne beginnt der Urwald
Es werden erste Viecher verspeist: Fiona Erdmann und Joey Heindle treten zur ersten Dschungelprüfung an. Ihre Klamotten stinken nach Fischabfällen, jetzt muss Joey per "Kuss" eine Riesenkakerlake weiterreichen.
Mit viel Würde war Sonja Zietlow zunächst alleine vor die Kamera getreten. Ihr neuer Kompagnon, Daniel Hartwich, blieb hinter einem Vorhang versteckt und kam erst später dazu.
Aufgepasst! Da vorne beginnt der Urwald: Wegen der anhaltenen Hitze in Australien herrscht Brandgefahr im Camp. Patrick Nuo, Silva Gonzales und Arno Funke passen aufs Lagerfeuer auf.
Zwei Überaschungen gleich am ersten Tag: Olivia Jones, eine gefühlt zwei Meter zwanzig große Reeperbahn-Transe, übernimmt das Kommando. Und Ex-Weltstar Helmut Berger ist längst nicht so kaputt wie erwartet. Er hält es offensichtlich zeitweise ohne Alkohol aus.
Es wird auch dieses Jahr wieder funktionieren. Das einmal mehr teuflisch gute Casting hat diesmal eine selbst für Dschungelcamp-Veteranen erstaunlich bizarre Besetzung hervorgebracht. Joey Heindle und Fiona Erdmann mussten sich für ihre Dschungelprüfung entsprechend kleiden.
Es geht im Dschungelcamp um nichts weniger als die Frage, was sich hinter den Masken dieser sogenannten Prominenten verbirgt, noch grundsätzlicher: Was den Menschen ausmacht, wie weit er geht in der Ausnahmesituation des australischen Dschungels.
Vor der Kamera und vor dem Fernsehgerät. Wie weit wird uns RTL diesmal bringen? Silva Gonzalez, Iris Klein, Claudelle Deckert, Helmut Berger und Fiona Erdmann auf dem Weg vom Hubschrauber zum Camp.
Routiniert nimmt die Show ihren Lauf. Bevor sich (v.l.) Helmut Berger, Silva Gonzalez, Fiona Erdmann, Olivia Jones, Iris Klein und Claudelle Deckert auf den Weg vom Hubschrauber zum Camp machen, werden ihre Sachen noch einmal von den Rangern auf Schmuggelware durchsucht. Erste Verwerfungen und Allianzen im Camp kündigen sich an.
Über allem thront Helmut Berger. Selbst im Liegen ist er interessanter als die herumhüpfenden Hampelmänner. Nur zu gerne wüsste man, was Berger nachts am Feuer über Klaus Kinski erzählen könnte. Schon allein deswegen würde es sich lohnen, diese Sendung weiter anzusehen.
Auf dem Weg zum Camp: Unter den Bewohnern sind drei wohlproportionierte Zicken vertreten, die sich vor Kakerlaken ekeln, ihre Körper zur Schau stellen und sich ansonsten gegenseitig anfeinden werden. Ihren Gegenpart bilden zwei junge Männer, Mucki-Figuren aus dem Trash-TV-Universum. Das ist alles Routine, die Namen und sogenannten Berufe soweit völlig unspektakulär.