Taifun "Haiyan" - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Taifun "Haiyan" In der verwüsteten Stadt Tacloban

Tote liegen noch in den Straßen von Tacloban, Benzin ist Mangelware. Als Bernhard Zand in der vom Taifun "Haiyan" zerstörten Stadt ankommt, ist die Not groß. Der SPIEGEL-Korrespondent berichtet von seinen ersten Eindrücke auf den Philippinen.
1 / 11

Viele Tote liegen noch in den Straßen von Tacloban, die Not in der Hafenstadt Tacloban ist groß. "Wir brauchen Lebensmittel und Wasser", haben die Menschen in weißer Farbe auf ein gestrandetes Schiff geschrieben.

Foto: Nic Bothma/ dpa
2 / 11

Ein Junge spielt auf einem gestrandeten Frachter. Die Fluten des Taifuns "Haiyan" haben ihn auf Land geschoben. Häuser stehen fast keine mehr, die Habe der Menschen ist komplett verstreut.

Foto: Nic Bothma/ dpa
3 / 11

Tacloban liegt in Trümmern. Noch ist unklar, wie viele Menschen bei dem Sturm ums Leben kamen, im ganzen Land gelten noch 25.000 Menschen als vermisst.

Foto: Nic Bothma/ dpa
4 / 11

Ein einfaches Holzkreuz auf einem frischen Grab: Tacloban beginnt, seine Toten zu begraben.

Foto: PHILIPPE LOPEZ/ AFP
5 / 11

Flutopfer Rayan Labardo vor dem Kongresszentrum Astrodom: "Als das Wasser kam, bin ich irgendwann mit den Kindern die Treppen hochgerannt", sagt er, "meine Frau kam noch rechtzeitig nach. Andere nicht."

Foto: Bernhard Zand
6 / 11

RTL- und NTV-Reporter David Walden (rechts) und sein Kameramann Fatih (links): "Wir waren die ganze Zeit hungrig und durstig", sagt Walden nach drei Tagen Berichterstattung aus Tacloban.

Foto: Bernhard Zand
7 / 11

Verkauf von Schweinefleisch am Straßenrand: Fünf Tage nach der Katastrophe beginnt die Stadt, sich wieder zu organisieren.

Foto: Bernhard Zand
8 / 11

Ortseinfahrt nach Tacloban: Die Stadt ist von dem Taifun "Haiyan" zerstört worden. Bei dem Unwetter kamen nach offiziellen Angaben mindestens 2360 Menschen ums Leben, nach Angaben des Roten Kreuzes sollen 22.000 Menschen noch vermisst werden.

Foto: Bernhard Zand
9 / 11

Flughafen-Manager Staff Sergeant Clark (rechts): Der US-Soldat hat geholfen, den Flughafen so zu räumen, das Flugzeuge landen können. Fernsehreporter Walden bittet ihn, der Familie seines Fahrers zu helfen.

Foto: Bernhard Zand
10 / 11

Letecia und David Geraldson vor ihrem Abflug aus Tacloban: Das Ehepaar wirkt erstaunlich entspannt im Chaos des zerstörten Flughafens. Sie fliegen nach Hause, nach Kalifornien.

Foto: Bernhard Zand
11 / 11

Autor Bernhard Zand in einem C-130-Transporter der US-Luftwaffe: Auf dem Flug von Tacloban nach Manila fiel ihm auf, dass auf dem 90-Minuten-Flug keiner der 120 Passagiere zur Toilette muss. Ein Grund: Wer aus Tacloban kommt, ist dehydriert.

Foto: Bernhard Zand
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?