Fotostrecke Tacloban will Kriegsrecht ausrufen
Leichengeruch hängt über der philippinischen Hafenstadt Tacloban in der Provinz Leyte, die am schwersten von den Folgen des Taifuns "Haiyan" betroffen ist.
In der Stadt türmen sich Berge von Trümmern, es kam bereits zu Plünderungen.
Ein Ladenbesitzer bewacht sein Hab und Gut mit einer Pistole: Aus benachbarten Orten kommen Kriminelle nach Tacloban, um Geschäfte auszurauben oder Geldautomaten zu knacken.
Opfer sammeln sich in der Stadt Tacloban vor einem Laden: Die Notversorgung rollt nur schleppend an, weil Flughäfen, Häfen und Straßen schwer beschädigt sind.
Die Lokalverwaltung der zu 80 Prozent zerstörten Stadt Tacloban hat Präsident Benigno Aquino ersucht, für die betroffene Region das Kriegsrecht auszurufen.
Taclobans Vize-Bürgermeister Jerry Yaokasin informierte den Präsidenten Benigno Aquino (hier bei einer TV-Ansprache in Manila) bei einem Treffen örtlicher Katastrophenschützer darüber, dass bereits zahlreiche Bewohner der umliegenden Orte in die Hafenstadt kämen, um Geschäfte zu plündern.
Unfassbare Zerstörung: In Tacloban wurde ein Schiff an Land geworfen. Es liegt jetzt auf den Trümmern von Wohnhäusern.
Verwundetes Kind in den Trümmern von Tacloban: Hilfe kommt nur langsam. Dieser Junge lebt mit seiner Familie in den Ruinen ihres zerstörten Hauses.
Opfer suchen nach den Überresten ihres Zuhauses: 10.000 Menschen sollen allein in der Provinz Leyte ums Leben gekommen sein.
Zerstörte Siedlung auf der Insel Bantayan: Nach der Katastrophe herrscht in Teilen der Philippinen Chaos.
Gestrandetes Schiff in der Stadt Tacloban.
Der Taifun war einer der stärksten Stürme, die je gemessen wurden.
Den Opfern des Taifuns fehlt es am Nötigsten: Obdach, sauberem Trinkwasser und Lebensmitteln.
In Tacloban steigt die Angst vor gewaltsamen Übergriffen und Plündereien.
Eine Frau trocknet inmitten der Zerstörung ihre Kleidung.
Es wird Tage dauern, bis das wahre Ausmaß der Katastrophe absehbar ist. Das Mobilfunknetz brach zusammen, noch nicht einmal Satellitentelefone funktionierten.