Taifun Japan wappnet sich für "Roke"
Mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde steuert Taifun "Roke" auf Japan zu. Erste Ausläufer kosteten bereits mehreren Menschen das Leben. Nach Angaben der Behörden wurden fünf Menschen getötet oder werden noch vermisst.
Eine Welle trifft in der Stadt Kiho in der Präfektur Mie auf eine Schutzmauer: Japan wappnet sich für "Roke".
Die heftigen Windstöße haben schon zu Schäden geführt: Bäume knickten um,...
...Strände wie hier in Tokushima wurden überflutet.
Regenschirme waren den Naturgewalten nicht gewachsen.
Einsatzkräfte arbeiteten ohne Pause, um Flutsperren mit Sandsäcken zu errichten.
"Roke" hat in dieser Autofabrik deutliche Schäden hinterlassen. Toyota kündigte an, elf Fabriken in Japan zu schließen.
Diese Arbeiter verstärken die Ufer des Flusses Shonai mit Sandsäcken.
Das Zentrum des Sturms wird an der Südostküste des Landes erwartet, hieß es. "Roke" soll auch über Tokio und über die von einem Erdbeben und einem Tsunami im März zerstörte Region Fukushima im Nordosten ziehen.
Ein Fischer befestigt ein Boot in Taito in der Präfektur Chiba.
Wegen "Roke" wurden mehr als eine Million Japaner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
Im Vorfeld des Taifuns gingen in Japan bereits heftige Regenfälle nieder. In Nagoya stand das Wasser in den Straßen teilweise hüfthoch.
Das U-Bahn-System und viele Straßen von Nagoya standen teilweise unter Wasser. Die Stadt liegt in der Präfektur Aichi, ein Gebiet zwischen Tokio und Kyoto mit viel Industrie.
Die Bevölkerung wurde wegen der durch "Roke" drohenden heftigen Regenfälle, starken Winde und Erdrutsche zu äußerster Vorsicht aufgefordert.
Landesweit sind laut dem Fernsehsender NHK 1,32 Millionen Menschen von Evakuierungswarnungen betroffen.
Einsatzkräfte brachten Bewohner Nagoyas mit Rettungsbooten in Sicherheit. Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben die lokalen Behörden die Hilfe des Militärs angefordert.
"Roke" erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Kilometern pro Stunde.
In Nagoya wurden Notunterkünfte für Menschen eingerichtet, die von den Evakuierungen betroffen sind.