Take-That-Wiedervereinigung "Es hörte einfach nicht auf"
Fans im Ausnahmezustand: Kreischende Take-That-Fans am 24. Juli 1995 in Rom. Ihr Idol Robbie Williams hatte eine Woche zuvor bekannt gegeben, sich von der Band zu trennen.
Fünf Freunde: Die Boygroup Take That im Jahr 1990, bevor sie berühmt wurde. Die Sänger Robbie Williams, Jason Orange, Gary Barlow, Mark Owen und Howard Donald lernten sich bei einem Casting kennen.
Karate Kids: Die Mitglieder der Boygroup Take That 1995 auf Reisen in Japan, von links Jason Orange, Howard Donald, Mark Owen, Gary Barlow und Robbie Williams.
Teenager-Liebe: Robbie Williams gab am 17. Juli 1995 seine Trennung von der britischen Band Take That bekannt und löste damit bei den Fans einen Sturm der Entrüstung aus. Auch die jungen Berliner Fans sind betroffen und demonstrieren noch Tage danach mit Plakaten für eine Wiedervereinigung.
Teenies helfen Teenies: Die 14-jährige Jasmin Strehl, selbst langjähriger Fan der britischen Boyband Take That, unterstützte im Juli 1995 die Mitarbeiter der Take-That-Hotline. Die Berliner Behörden nahmen damals die Hilfe mehrerer jugendlicher Helfer in Anspruch, da diese näher an den Problemen der jungen Anrufer waren.
Fans in Aufruhr: Lautstark demonstrieren im Juli 1995 in Hannovers Innenstadt weibliche Fans der Teenie-Kultband Take That gegen den Austritt von Band-Mitglied Robbie Williams. Dabei kommt es zu einer "Eierschlacht" mit anderen Jugendlichen.
Professioneller Trostspender: Als sich Robbie Williams im Juli 1995 von Take That trennte, arbeitete Claudius Ohder noch als Sozialarbeiter für die Berliner Landeskommission gegen Gewalt. Als die Behörden der Stadt nicht weiter wussten, wie sie mit der Welle von Anrufen aufgelöster Fans umgehen sollten, wandten sie sich an Ohders Kommission - weil die sich um Sonderfälle außerhalb der üblichen Amtszuständigkeiten kümmerte. Eine Woche lang erlebten er und seine Mitarbeiter, wie die Telefone glühten und Tausende Jugendliche ihnen ihr Herz ausschütteten. Heute arbeitet Ohder, hier auf einem Foto von 2004, in Berlin als Professor für Kriminologie.
Gemeinsame Trauerarbeit: Weinend liegen sich 1995 auf dem Gendarmenmarkt in Berlin weibliche Fans von Take That in den Armen. Meldungen über den Ausstieg von Robbie Williams hatten sie dazu veranlasst, sich gegenüber dem Hilton-Hotel zu postieren, um sich gegenseitig zu trösten. Bei ihren letzten Besuchen in Berlin hatten die Mitglieder der Boyband dort residiert.
Tränen zum Abschied: Im Februar 1996, ein Jahr nach dem Ausscheiden von Robbie Williams, gaben Take That offiziell ihre Trennung bekannt. Viele Fans waren tief erschüttert und weinten vor Verzweiflung. Das Bild zeigt weibliche Anhänger der Band, die unter Tränen am 4. April 1996 in Amsterdam zuschauen, wie die Band ihr Hotel verlässt und zu ihrem letzten Konzert aufbricht.
Schlussstrich: Zwischen Plüschtieren, Blumen und anderen Geschenken geben Take That am 4. April 1996 in einem Fernsehstudio in der niederländischen Stadt Almere vor einem sorgfältig ausgesuchten Publikum von 220 jungen Mädchen ihren letzten gemeinsamen Auftritt.
Teenager-Trauer: Ein Mädchen mit einer roten Rose wartet am 29. März 1996 am Düsseldorfer Flugahfen auf Take That. Die Boygroup wird am nächsten Tag einen der letzten Auftritte vor ihrer Trennung in der Fernseh-Show "Wetten, dass..?" haben.
Herren-Einzel: Im Sommer 1995 verlässt Robbie Williams, hier 1996 beim Tennis in London, die britische Band Take That und startet eine Solokarriere mit zahlreichen Erfolgen und Skandalen.
Frauenheld mit Perücke: Kurz nach seinem Ausstieg bei Take That posiert Robbie Williams mit Models am 31. August 1995 in Bikinihöschen und High Heels für eine Werbekampagne. Schon bei Take That war Williams wegen seines weniger stromlinienförmigen Images öfter angeeckt.
Herren-Doppel: Bei den Brit Awards 1998 in London wird Robbie Williams als bester Solokünstler ausgezeichnet und zelebriert seinen Triumph bei einem Duett mit Tom Jones. Die Zusammenarbeit mit Jones ist nur eine der zahlreichen Star-Kollaborationen, mit denen Williams Erfolge feierte.
Erfolg ohne Take That: Im Rahmen der European MTV Music Awards am 16. November 2000 in Stockholm performen Robbie Williams und Kylie Minogue den Song "Kids". Mit dem Lied "Rock DJ" gewann Williams dort den Preis für den besten Song.
Gescheiterter Alleingang: Nachdem sich die Band Take That 1996 getrennt hatte, startete Gary Barlow eine Solokarriere. Doch Barlow war weit weniger erfolgreich damit als Kollege Robbie Williams. Barlow bei einem Auftritt am 4. Juli 1999 im Londoner Hyde Park.
Wieder vereint: Take That ist wieder da, wenn auch ohne Robbie Williams. Die erste gemeinsame Tournee im Frühjahr 2006 in Großbritannien ist sofort ausverkauft. Howard Donald, Gary Barlow, Mark Owen und Jason Orange (von links) am 23. April beim Eröffnungskonzert ihrer "Ultimate Tour 2006" in Newcastle-upon-Tyne.
Unterbesetzt: Take That bei einem Auftritt zu dritt am 27. Oktober 2007 in Zürich, von links Jason Orange, Gary Barlow und Mark Owen. Mitglied Howard Donald fehlt aus Krankheitsgründen.
Imagewandel: Die ehemalige Teenie-Band der neunziger Jahre hat sich gewandelt. In Schlips und Kragen erscheint die Band Take That am 8. September 2009 zu den GQ Men of the Year Awards im Royal Opera House in London, von links Jason Orange, Gary Barlow, Howard Donald und Mark Owen.
Back For Good: Am 14. Juli 2010 ging eine Meldung um die Welt, die Take-That-Fans aufatmen ließ - die legendäre Boyband ist wieder vereint. Nach 15 Jahren Trennung ist Robbie Williams wieder dabei.