Malala Yousafzai Taliban-Opfer wird Buchautorin
Malala Yousafzai winkt, als sie im Januar das Queen-Elizabeth-Krankenhaus in Birmingham verlässt. Die 15-Jährige, die von Taliban niedergeschossen wurde, will ihre Lebensgeschichte jetzt in einem Buch erzählen.
"Mir geht es besser": Zuletzt hatte sich das Mädchen in einer Videobotschaft zu Wort gemeldet und darin über ihren Genesungsprozess gesprochen.
Verletzte Schülerin: Mitglieder der Taliban schossen im Swat-Tal auf die damals 14-Jährige. Seit Jahren stand sie auf der Zielliste der Extremisten - weil sie regelmäßig Blog-Einträge verfasst hatte.
Nach den Schüssen wurde das Mädchen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand war kritisch.
Bei dem Attentat wurde auch eine Mitschülerin verletzt.
Kämpfer der Taliban: Ein radikaler Islamist hatte das Mädchen mit einem Kopfschuss niedergestreckt, es überlebte nur knapp. Die Taliban verteidigten die Tat: "Sie hat den Tod verdient", erklärten die Extremisten in einem Schreiben. Das Kind habe die Taliban kritisiert und gleichzeitig "den größten Feind des Islam, die USA, verherrlicht".
Malala Yousafzai wurde berühmt, als sie im vergangenen Dezember vom damaligen Regierungschef für ihr Engagement für das Recht auf Bildung von Mädchen mit dem nationalen Friedenspreis ausgezeichnet wurde, den die Regierung erstmalig vergab. Zudem hatte sie in ihrem Blog über die Terrorherrschaft der Taliban geschrieben.