"Tannhäuser"-Inszenierung von Kosminksi abgesetzt - DER SPIEGEL
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"Tannhäuser"-Inszenierung Gesundheitsgefährdende Kunst

Die Deutschen ermordeten sechs Millionen Juden, aber wenn man sie daran erinnert, rufen einige neuerdings nach dem Arzt. Weil Zuschauern übel wurde, setzte die Düsseldorfer Oper eine umstrittene "Tannhäuser"-Inszenierung ab. Ob die wirklich ein Skandal ist? Möglich. Ihre Absetzung ist sicher einer.
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Die Düsseldorfer Rheinoper hat die umstrittene "Tannhäuser"-Inszenierung von Burkhard C. Kosminski abgesetzt. Der "Tannhäuser" wird nur noch konzertant aufgeführt - auf der Bühne stehen lediglich drei lange Reihen roter Stühle.

Foto: Marius Becker/ dpa
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Der Regisseur Burkhard C. Kosminski inszenierte Wagners "Tannhäuser". Er wirft der Oper Zensur vor.

Foto: Oper am Rhein
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Elena Zhidkova spielte im "Tannhäuser" die Venus. Bei der Premiere hatte eine Gaskammerszene, in der nackte Statisten in einem vernebelten Glaswürfel zu Boden sinken, die Zuschauer verstört - eine Anspielung auf die Gaskammern in den KZs. Zu empörten Tumulten kam es, als Tannhäuser als Nazi mit Hakenkreuzbinde eine Familie erschießt.

Foto: HANS JOERG MICHEL/ AP/dpa
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Markus Eiche (links) und Thorsten Grümbel als Landgraf bei einer Probe zum Stück.

Foto: DEUTSCHE OPER AM RHEIN
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"Tannhäuser"-Darsteller auf der Bühne: Weltkrieg statt Sängerkrieg auf der Wartburg?

Foto: Hans Joerg Michel/ dpa
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