Tansania: Elefanten-Stelldichein - DER SPIEGEL
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Tansania Elefanten-Stelldichein

Nirgendwo in Afrika gibt es mehr Elefanten zu erleben, und dies in einer im Januar wunderbar grünen Landschaft: Der Fotograf Michael Martin hat sie im Tarangire-Nationalpark im Norden Tansanias gefunden.
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Tarangire-Nationalpark im Norden Tansanias: Der Park ist bekannt für seinen großen Bestand an Elefanten, die im Januar die sattgrünen Savannen durchstreifen.

Foto: Michael Martin
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Die Affenbrotbäume sind die anderen Giganten des Nationalparks, die auch Baobabs heißen und im Savannenklima mit Trocken- und Regenzeiten gedeihen.

Foto: Michael Martin
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Elefanten sind Herdentiere. Die Jungtiere halten sich an ihre Mütter, werden aber auch von Elefantenbullen vor Feinden geschützt.

Foto: Michael Martin
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Eine Elefantenherde durchquert in den Mittagsstunden das Flussbett des Tarangire. Elefanten trinken am Tag zwischen 70 und 150 Liter Wasser und nehmen um die 200 Kilogramm Nahrung auf.

Foto: Michael Martin
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Ausgelassen spielen Pavian-Kinder in abgestorbenen Ästen eines Affenbrotbaums.

Foto: Michael Martin
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Drei Fahrstunden nördlich des Tarangire-Nationalparks ragt der Vulkan Ol Doinyo Lengai in den Weidegebieten der Massai auf.

Foto: Michael Martin und Jörg Reuther
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Der Vulkan grenzt an das Hochland der Riesenkrater, wo neben dem Ngorongoro- und Embakai-Krater auch zahllose kleinere Vulkankrater und Calderen zu finden sind.

Foto: Michael Martin und Jörg Reuther
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Für Geologen ist der Ol Doinyo Lengai einzigartig, weil er eine nur 500 Grad Celsius heiße Karbonitlava fördert, für die Massai ist der Vulkan der Sitz ihres Gottes Enkai.

Foto: Jörg Reuther
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Die Massai sind als Viehzüchter im südlichen Kenia und nördlichen Tansania anzutreffen. Trotz vieler Einflüsse halten sie an ihrer halbnomadischen Lebensweise und am Tragen traditioneller Kleidung fest.

Foto: Michael Martin
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Michael Martin und Jörg Reuther fotografieren einen der vielen Massai-Kraale mit ihrer Drohne und erhalten die Erlaubnis, dort am nächsten Morgen bereits vor Sonnenaufgang zu fotografieren.

Foto: Michael Martin und Jörg Reuther
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Das Leben in den Hütten beginnt mit der Morgendämmerung. Die meisten Kinder der Massai können keine Schule besuchen, weil sie als Ziegenhirten gebraucht werden.

Foto: Michael Martin
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Die Männer kümmern sich um die Rinder, die ihnen je nach Zahl und Zustand sozialen Status verleihen. Da die Weidengründe am Vulkan nicht ausreichen, sind die meisten der 500 Rinder zwei Tagesmärsche entfernt im Hochland.

Foto: Michael Martin
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Die Kinder dieses Dorfes profitieren von der Weitsicht ihres Dorfchefs, der derzeit eine Schule in Dorfnähe bauen lässt, um den Kindern sowohl das Hüten der Ziegen wie auch den Schulbesuch zu ermöglichen.

Foto: Michael Martin
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Der Chief des Dorfes führt die Ziegen bei Sonnenaufgang aus ihrem Gatter auf die spärlichen Weiden, wo sie von Kindern bis zum Abend gehütet werden.

Foto: Michael Martin
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Der Natronsee liegt zwischen dem Ol Doinyo Lengai und der kenianischen Grenze und hat eine Längsausdehnung von 58 Kilometern.

Foto: Michael Martin und Jörg Reuther
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Bis zu drei Millionen Zwergflamingos bevölkern zwischen Juni und November die Uferbereiche. Die Tiere sind perfekt an das stark alkalische und salzhaltige Wasser angepasst.

Foto: Michael Martin
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Auf einer Felsplatte zwischen Natronsee und dem Vulkan Ol Doinyo Lengai wurden 350 Fußabdrücke gefunden, die 120.000 Jahre alt sind und die Bedeutung des Rift Valley als Wiege der Menschheit unterstreichen.

Foto: Michael Martin
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?