Tarnkappe: Gestreutes Licht - DER SPIEGEL
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Tarnkappe Gestreutes Licht

Eine neue Beschichtung raubt Zylindern oder Kugeln ihren Schatten. Die Methode funktioniert in lichtstreuenden Medien wie Nebel oder gefärbtem Wasser. Man könnte sie nutzen, um Gitterstäbe in Milchglas unsichtbar zu machen.
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Versuchsaufbau der Tarnkappe: Das Licht wird im mit Farbe versetzten Wasser immer wieder gestreut. Auch die Silikon-Hülle um die Stäbe streut das Licht. Weil die Partikeldichte im Wasser höher ist als im Silikon, wird durch die Hülle deutlich mehr Licht auf die andere Seite geleitet, als wenn es die Hülle nicht gäbe. So kommt es, dass auf der anderen Seite etwa genauso viel Licht ankommt wie an Stellen im Wasserbecken, in denen sich kein getarntes Objekt befindet.

Foto: Karlsruhe Institut für Technologie
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Messergebnisse: Die Abbildungen links zeigen Messungen bei leerem Wassertank, in der rechten Spalte ist der Tank mit Wasser gefüllt, die mit Wandfarbe versetzt ist. In der obersten Reihe (A, D) befindet sich kein Objekt im Wassertank. Bilder B und E zeigen das Objekt im Wassertank ohne Silikonhülle - noch wirft es einen sichtbaren Schatten (E). Ganz unten sind die Messungen mit Tarnbeschichtung zu sehen - der Zylinder ist praktisch unsichtbar (F)

Foto: Karlsruhe Institut für Technologie
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Foto des Tarnkappenversuchs: "Metallstäbe in Milchglas würde man dank der Tarnkappe nicht sehen“, sagt Robert Schittny. „Es wäre ein Fenster mit einer unsichtbaren Vergitterung.“

Foto: Karlsruhe Institut für Technologie
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