Tastatur-Legende Maschinengewehr im Großraumbüro
Leicht zu reinigen: Die Tastenkappen der Tastatur Modell M von IBM können einzeln abgenommen, gereinigt und rearrangiert werden.
Tastatur im Alltag: Das Modell M ist legendär - dieses er- und überlebte den jahrelangen Missbrauch als Aschenbecher und unzählige Computerpartys.
Riesige Tastatur: Ein junger Mann reinigt während der Vorbereitungen für die CeBIT '98 am 16. März 1998 die Tastatur einer gigantischen Notebook-Attrappe.
Fest gesteckt: Der Stecker, mit dem das Spiralkabel an die Tastatur angeschlossen wird, trotzt Tausenden Kabelstolplern. Das Spiralkabel selbst ist mit zweieinhalb Metern ungewöhnlich lang und aus besonders widerstandsfähigem Material gefertigt.
Zum Biegen: Diplomingenieur Hans-Peter Seijo-Bollin prüft die Qualität einer gegossenen Tastatur der Firma KOTA Tastatursysteme und Informationsanlagen in Teltow bei Berlin. Gehäuse und Elektronik dieser biegbaren Computer-Tastatur bestehen aus Weichkunststoff und sind gegenüber Schmutz und Flüssigkeiten wenig empfindlich.
Reinigungsbedürftig: Wer ein Modell M auf dem Sperrmüll findet, muss es meist erst einmal gründlich säubern. Staub, Haare und Essensreste aus 24 Jahren könnten an der Tastatur kleben.
Das Typenschild: Der vergilbte Aufkleber auf dem Tastaturboden dieses 1988 gebauten Modells M gibt Auskunft über die - für Fans wichtige - Teilenummer, hier 1391403. Infos zu den einzelnen Teilenummern listet die Wikipedia. In diesem Fall: Abnehmbare Tastenkappen und Kabel, AT und PS/2-Anschluss, keine Drainage-Kanäle, ab 1986 hergestellt in Großbritannien, deutsches Tastaturlayout.
Kindertastatur: Für junge Computernutzer gibt es spezielle Tastaturen mit bunten Motiven wie beispielsweise der beliebten Zeichentrickfigur SpongeBob Schwammkopf. Aufnahme vom 22. April 2007.
Tastatur für Holzliebhaber: Eine Mitarbeiterin der Firma van der Ries präsentierte am 31. Juli 1996 in Holenberg Computer-Tastaturen aus Holz.
RCA-Computer: Monitor und Tastatur dieses kleinen RCA-Computers bilden eine Einheit. Aufnahme aus den siebziger Jahren.
Tasten-Hocker: Große Tastatur-Elemente dienten - wie in dieser Aufnahme vom 17. März 1999 zu sehen - auf der CeBIT '99 als Sitzgelegenheiten.
Jungfräuliches Modell M: Der Tastatur-Klassiker M von IBM, noch frisch verpackt in seiner Pappschachtel. Der Styropor- und Plastikschutz wäre aber eigentlich nicht notwendig. Die M übersteht locker einen Absturz vom Schreibtisch oder auch eine Kaffeeflut. Angeblich kann man sie sogar in der Spülmaschine waschen.
Ein Bild von einer Tastatur: Die Original-Verpackung des IBM-Tasten-Klassikers M. Das Gehäuse war zwar hässlich, klobig und schwer, dafür aber auch extrem haltbar und widerstandsfähig. Dank Stahlplatte im Inneren ließ sich mit der M sogar eine Bierflasche öffnen.
Ergonomie: M-Liebhaber schwärmen bis heute von den Designschmankerln, die die Tastatur zu bieten hatte. Sie war vor allem großzügig und ergonomisch aufgeteilt. Tasten, die man nur mit dem rechten kleinen Finger erreichte, waren zur Unterstützung extra groß. Kleine Anhebungen auf dem "F", dem "J" und der "5" auf dem Ziffernfeld halfen beim Finden der richtigen Tippposition.
Tastatur-Design: Ein futuristisch aussehendes Eingabe-Board mit dem einpräsamen Namen Optimus Tactus von Art Lebedev Studio. Statt Tasten hat es ein Sensor-Display, das individuell eingestellt werden kann. Ob Farben, Bilder, Zahlen oder verschiedene Alphabete - je nach Bedarf zeigt diese Tastatur die entsprechenden Felder.
Optimus Maximus: Eine weitere Science-Fiction-Tastatur von Art Lebedev Studio. Eine Taste besteht aus einer Hülle, einem Mikrochip und einem Mini-Display. Jede lässt sich einzeln programmieren und kann zum Reinigen auch herausgenommen werden.
Selfmade-Tastatur als Geschenk: Nach zwei Stunden Bastelarbeit entsteht dieses IT-Kunstwerk. Das Tastenlayout ist English/Russisch, daher die doppelten Unterschriften.
Tastatur Fujitsu-Siemens: Eine PS2 Tastatur - deutsches Layout mit Windows Tasten (108), Ansicht der unteren Seite mit Anschluss. Das Kabel kann von der Tastatur für ein besseres Verkabeln im Büro, oder auch um die Tastatur aus einer unmöglichen Lage zu befreien (wenn der Techniker die Kabel mit Hilfe eines Brettes festgemacht hat, so dass es unmöglich ist den PS2 Anschluss durch eine winzige Ritze durchzuziehen), getrennt werden.