Tata Nano Der Minimalist
Tata Nano: Autofahren ganz rudimentär ist auch heute noch möglich. Zum Beispiel im indischen Billigmobil Tata Nano
Optimales Verhältnis: Auf kleinstmöglicher Verkehrsfläche bietet der Tata Nano maximalen Innenraum. Vier Erwachsene haben im Auto mehr Platz als in einem VW Polo.
Karges Ambiente: Große Ansprüche an ein Auto darf man nicht haben, wenn man sich mit dem Tata Nano anfreunden möchte. Ausgestattet ist der Wagen nur mit dem Allernötigsten.
Tempolimit: Bei 100 km/h beginnt der rote Bereich auf der Tachoskala des Tata Nano. Hohe Geschwindigkeiten sind nichts für das Zwergauto aus Indien, dazu ist der Hecktriebler zu unruhig, die Lenkung zu schwamming und das Fahrwerk zu hart.
Flottes Anfahren: Aus dem Stand rollt der Tata Nano recht munter los, was vor allem am sehr kurz übersetzten ersten Gang liegt.
Kaum Platz: Unter dem vorderen Häubchen befinden sich das kleine Ersatzrand und der Einfüllstutzen für den Benzintank.
Verschweißtes Ende: Die Heckklappe ist bei diesem Entwicklungs- und Vorführ-Fahrzeug verschweißt. Wer also etwas im Kofferraum deponieren will, muss erst im Fond die Rücksitzlehnen umklappen.
Minimalantrieb: Ein Zweizylinder-Benzinmotor mit einem Hubraum von 624 Kubizentimeter entwickelt eine Leistung von 35 PS und ein maximales Drehmoment von 48 Nm. Das ist nicht viel, aber schließlich wiegt das Auto auch nur 600 Kilogramm.
Ein Hauch von Design: Am Heck gibt es sogar eine hübsche Aussparung unter dem Stoßfänger, um dem dünnen Auspuffröhrchen ein wenig Platz zu machen.
Europa muss warten: Ob der Tata Nano auch in Europa angeboten wird, darüber ist noch nichts Offizielles bekannt. Falls der Kleinwagen allerdings auf die hiesigen Märkte kommt, dann wohl mit einem Dreizylinder-Motor sowie mit ABS, Airbags und ESP.