Tattoo-Convention in Peru Wenn das Weiße im Auge blau wird
Der New Yorker Matt Gone treibt die Körpermodifikation auf die Spitze: Als auf seinem Körper kaum noch Platz war für ein Tattoo, ließ er sich das Weiße seiner Augen färben - rechts grün, links blau.
Einige der bekanntesten Tätowierer der Welt sind angetreten, auf einer Tagung in Lima gegen Tabus und Diskriminierung von Menschen einzutreten, die ihren Körper verändern.
Tätowierer bei der Arbeit: Das dreitägige Treffen in Lima sollte den Veranstaltern zufolge auch Vorurteile gegen Körpermodfikationen bekämpfen.
Emilio González aus Venezuela gilt als bekanntester Körpermodifizierer Lateinamerikas. Seinen linken Arm hat er mit Implantaten verziert. Für viele nicht nachvollziehbar, weil mit Gesundheitsrisiken behaftet: González praktiziert die sogenannte Trepanation - er bohrt Löcher in Schädeldecken.
Geradezu lieblich im Vergleich zu solch drastischen Praktiken muten die Tätowierungen dieser Teilnehmerin an.
Souvenir aus Lima: Viele Besucher des Kongresses nutzen die Chance, sich ein weiteres Motiv stechen zu lassen.
Ein Mann lacht laut auf, während er in Lima tätowiert wird.
"Wir wollen zeigen, was wir können, und dass wir auf demselben Level arbeiten wie Tätowierer in den Vereinigten Staaten und in Europa", erklärten die Veranstalter der Tattoo-Convention.
Zeigen, was man hat: Víctor y Gaby Peralta aus Uruguay hält den Rekord im Guinnessbuch der Rekorde - als Mensch mit den meisten Körperveränderungen.
Immer schön lächeln: Tätowierer mit Kunden in Lima