Tattoo-Farben "Das Zeug bleibt im Körper"
Das berühmte Arschgeweih: Immer wieder stoßen die Überwachungsbehörden auf gesundheitlich bedenkliche Tätowierfarben. Darauf weist der Bundesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im Öffentlichen Dienst hin.
Farbiges Tattoo-Motiv: Zwar dürften laut Tätowiermittel-Verordnung Farbstoffe nicht verwendet werden, bei denen bezweifelt wird, dass sie gesundheitlich unbedenklich sind. Allerdings seien die Farben nicht zulassungspflichtig, bevor sie verwendet werden, so der Verband.
Tattoo-Model Lexy Hell auf der Fashion Week in Berlin: Allein der Hersteller oder Importeur trägt bis zum Öffnen des Behälters die Verantwortung dafür, dass das Produkt die Gesundheit nicht gefährdet. Alle Bestandteile der Farbe müssen auf der Verpackung genannt werden. Sobald die Flasche offen ist, muss der Tätowierer darauf achten, dass er die Mindesthaltbarkeit oder vorgegebene Verwendungsdauer nicht überschreitet und die Farbe hygienisch korrekt verwendet.
Klassisches Herzmotiv: Nicht jeder ist ein Leben lang mit seinen gewählten Motiven glücklich.
Tattoo-Selbstvermarkterin Kat von D: Viele bunte Tattoofarben enthalten dem Verband zufolge zudem Farbpigmente, die eigentlich für die Industrie gedacht sind, etwa für Autolacke, Schreibtinten oder Druckerfarben.
Tupac Shakur mit Outlaw-Tatoo: Prüfer der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen fanden 2011 bei 22 von 26 Proben Hinweise auf eine bedenkliche Zusammensetzung beziehungsweise eine mangelhafte Kennzeichnung.
Tribal-Trägerin Anna Kournikova: Bei acht von 13 untersuchten schwarzen Tattoofarben entdeckten die staatlichen Prüfer bedenkliche Mengen an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK).
Eva Longoria mit Nackentätowierung: Bunte Tattoos lassen sich zudem in der Regel schwerer entfernen als schwarze.
Bettina und Christian Wulff plaudern (Archivbild 2010): Das Tattoo der ehemaligen Präsidentengattin sorgte zunächst für Aufregung. Über die Langzeitfolgen von giftigen Substanzen unter der Haut weiß man bisher zu wenig.