Tattoo-Kunst - DER SPIEGEL
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Tattoo-Kunst Das geht unter die Haut!

Dolche, Anker, Meerjungfrauen: Als Tattoos nur Seebären oder schwere Jungs zierten, eröffnete in St. Pauli Deutschlands älteste Tätowierstube. Gestochen wurde ohne Desinfektion und mit kruden Riesennadeln - und wer Pech hatte, wurde während der Sitzung ausgeraubt.
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Meistertätowierer Hoffmann: Herbert Hoffmann aus Hamburg, der als Tatowierer-Legende gilt, lässt sich am 6. April 2003 auf der Frankfurter Tattoo-Messe vor Fotos seiner Körperkunst fotografieren. Am 30. Juni 2010 starb Hoffmann im Alter von 90 Jahren.

Foto: dpa
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Tätowierte Freunde: Albert Cornelissen und Karl-Hermann Richter waren Kollegen in der ältesten Tätowierstube Deutschlands. Cornelissen ist noch immer ein guter Freund der alten Stube in St. Pauli.

Foto: Ernst Günter Götz
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Der älteste Tätowierer Deutschlands: Der 94-jährige Albert Cornelissen zeigte im August 2007 in Hamburg im ältesten Tätowierstudio Deutschlands seine Körperkunst. Cornelissen gilt als ältester Tätowierer Deutschlands und hat früher selbst in der Tätowierstube in St. Pauli gearbeitet.

Foto: dpa
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Tattoos in den St. Pauli Nachrichten: Das Hamburger Kiezblatt berichtete 1974 über die älteste Tätowierstube Deutschlands. Die "St. Pauli Nachrichten" füllten eine ganze Doppelseite mit Bildern von verzierten Kunden.

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Adler als Tattoovorlage: Dieser Adler wurde vermutlich nach dem Zweiten Weltkrieg gezeichnet und später als Tattoo unter die Haut gestochen. Er stammt aus einem alten Ordner mit Motiven, den Ernst Günter Götz in seinem Tätowierstudio aufbewahrt.

Foto: Ernst Günter Götz
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Alte Tattoo-Motive: Adler gehörten zu den beliebtesten Motiven der Seefahrer - sie standen für Freiheit. Diese Zeichnungen sind vermutlich kurz nach dem Krieg entstanden und befinden sich im Privatbesitz des Tätowierers Ernst Günter Götz.

Foto: Ernst Günter Götz
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Hamburger Berg: Vor dem Haus malt der Maler, drinnen sticht Herbert Hoffmann Bilder unter die Haut. Die Aufnahme der ältesten Tätowierstube Deutschlands stammt aus dem Jahr 1965, im Schaufenster hängen die damals angesagten Tattoo-Motive.

Foto: Ernst Günter Götz
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Die älteste Tätowierstube in Deutschland: Das Tattoo-Studio von Ernst Günter Götz liegt mitten in St. Pauli. Das Schild, mit dem der Betreiber für seinen Laden wirbt, hängt schon seit Jahrzehnten über dem Geschäft.

Foto: Ernst Günter Götz
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Pause: Karl-Herrmann Richter, genannt "Karlmann", und sein Kollege Ernst Günter Götz machen es sich vor dem Tätowierstübchen in Hamburg gemütlich. Richter war fast am ganzen Körper tätowiert, 2005 starb er.

Foto: Ernst Günter Götz
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Tätowierer bei der Arbeit: Die Wand hinter Ernst Günter Götz ist gepflastert mit Tattoo-Motiven. Noch heute arbeitet Götz in dieser Wohnung, allerdings tätowiert er nun im Vorderraum.

Foto: Bernd Konrad
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Seefahrer-Tattoo: Ein Kunde lässt sich von Ernst Günter Götz ein Segelschiff in seinen Oberarm stechen.

Foto: Bernd Konrad
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Am ganzen Körper tätowiert: Karl-Herrmann Richter arbeitete jahrelang in Deutschlands ältester Tätowierstube. Er stieß 1970 zu den Tätowierern in St. Pauli und blieb dem Geschäft bis zu seinem Tod 2005 verbunden.

Foto: Ernst Günter Götz
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Sexy Waden: Der britische Farmer Jasper Ely zeigt im April 1960 seine tätowierten Unterschenkel.

Foto: Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?