Tauchen in Ägypten Wrack mit Nervenkitzel
Abstiege zu den tief im Inneren gelegenen Bereichen wie der Schalttafel liegen außerhalb der Tiefen, die für Sporttaucher empfohlen werden: Hierfür benötigt man viel Erfahrung und eine dementsprechende Ausbildung.
Man muss kein Wrackfan sein, um die "Rosalie Moller" zu lieben: Manchen genügt schon der große Fischreichtum.
Wracks werden schnell zu maritimen Lebensräumen, in denen sich Anemonen und ihre Bewohner ansammeln.
Durch die Tiefe und die Grundzeiten müssen Taucher am Ende des Tauchgangs zumeist einen Dekompressionsstopp absolvieren, um die Gasbildung im Gewebe wieder zu reduzieren.
Das Holz an den mittleren Aufbauten des Wracks ist schon lange verrottet; übrig blieben die stählernen Träger.
Die Laderäume sind annähernd leer. Die Leitern, die zu ihnen hinab führen, geben aber gute Fotomotive ab.
Im Bereich zwischen Bug und vorderem Lademast tummelt sich das Leben: An manchen Tagen ist das Wrack dort kaum zu sehen.
Einer der beiden Anker sitzt immer noch fest in seiner Position.
An manchen Stellen ist die "Rosalie Moller" gut 70 Jahre nach ihrem Untergang zu einem künstlichen Riff geworden, an dem Korallen und Fische ein Zuhause gefunden haben.
Hinauf zur Sonne: Auf- und Abstieg zum Wrack erfolgen meist an einem Seil entlang.
Voll erwischt: Der völlig zerstörte Bereich des Bombentreffers zeigt, wie heftig die Explosion im Oktober 1941 gewesen sein muss.
Luxus an Bord: Diese Badewanne befindet sich im Bereich der mittleren Aufbauten.