El Hierro Zackenbarsche am Vulkan
Das Tauchen auf den Kanaren ist nicht so bunt wie in den Tropen: Einige Fische versuchen aber, dies durch ein besonders farbenprächtiges Schuppenkleid auszugleichen.
Am Ende eines Tauchganges am El Bajón lohnt ein Blick auf die Algen, mit denen der Platz seit dem Vulkanausbruch bedeckt ist: In ihnen wuselt es vor Leben, auch viele Krebse kann man sehen.
Wo sich heute viele Fische über dem mit einem grünen Teppich bedeckten Tauchplatz einfinden, hat vor 2011...
...noch nackter Fels dominiert. Nur die Zackenbarsche und die Taucher waren schon da.
Auch in tiefen Regionen ist El Bajón, "der Sturz", noch immer reich bewachsen.
Der Ort La Restinga ist das Tauchermekka El Hierros: 500 Einwohner und kein Hotel, aber acht Tauchbasen findet man hier.
Das Hotel Punta Grande hat es als einst kleinstes Hotel der Welt sogar ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft: Um in einem der vier Zimmer zu wohnen, muss man allerdings zumeist weit im Voraus buchen.
El Hierro war früher quasi das Ende der westlichen Welt, durch das der Nullmeridian lief. Viele Orte wirken auch heute noch wie verwunschen.
Wer nicht taucht, kommt zum Wandern her: Felder mit rotem Mohn und gelben Blumen ziehen sich über die gesamte Insel.
Wenn die Wolken an El Hierros Küste stoßen, schaffen sie es zumeist nicht über die bis zu 1500 Meter hohen Berge. Obwohl es dann fast nie regnet, ziehen die Pflanzen viel Feuchtigkeit aus ihnen.
Die Wächter von El Bajón: Nicht nur Taucher, auch imposante Zackenbarsche werden von den steil abfallenden Wänden geradezu magisch angezogen.
Selbst im östlichen Atlantik seltene Fischarten wie diese Feilenfische sieht man an dem Spot, der in Spanien zu den berühmtesten gehört.