Technik-Legenden Cray, Silicon Graphics & Co.
SGI Octane III: Silicon Graphics versucht es noch einmal mit teuren, schnellen Arbeitsplatz-Computern. Der "personal supercomputer" getaufte Rechner kann mit bis zu 80 Prozessorkernen und maximal einem Terabyte Arbeitsspeicher rechnen. Preis: mindestens 8000 US-Dollar.
Jim Clark und Marc Andreessen: Die beiden gründeten Netscape, vermarkteten den Netscape-Browser und wurden durch Börsengang und Verkauf an AOL zu Multimillonären. Clark hatte zuvor schon Silicon Graphics...
...gegründet. Die Firma (hier der Firmensitz in Mountain View, Kalifornien) baute Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre sehr schnelle Arbeitsplatzrechner, die kleinere 3D-Animatonen allein berechnen konnten. Mit Silicon-Graphics-Rechnern wurden zum Beispiel die digital erstellten Szenen in "Jurassic Park" berechnet.
Cray-Superrechner: Der Cray T94 steht in Singapur - er ist der schnellste Computer in Südostasien.
Atari 600 XL: Die Heimrechner-Reihe XL entwickelte Atari als Konkurrenz zum Commodore 64. Das Modell 600 XL hatte 16 Kilobyte Arbeitsspeicher, Programme wurden von Steckkarten wie dieser mit der Programmierumgebung Microsoft Basic II ausgeführt. Atari war Jahre lang einer der bekanntesten Hardware-Hersteller der Welt, in den Siebzigern war Atari ein Synonym für Spielekonsole, in den achtziger Jahren konkurrierte das Unternehmen auf dem Heimcomputer-Markt eigentlich nur noch mit Commodore. Heute ist Atari nur noch eine Marke - für Spielesoftware.
Sinclair ZX80: Der 1980 erstmals verkaufte Heimrechner der britischen Firma Sinclair Research wurde...
...an Fernseher angeschlossen. Mehr als 50.000 Exemplare sollen verkauft worden sein - ein Erfolg für die damalige Zeit. Hier ein Exemplar, das im Heinz Nixdorf Museum in Paderborn zu sehen ist. Sinclair Research baut schon seit den Achtzigern keine Computer mehr - heute stellt das Unternehmen ulkige kleine Klappräder her.
Schneider Joyce: Dieser Heimrechner war Mitte der achtziger Jahre die deutsche Ausgabe des britischen Amstrad PCW. Das Betriebssystem war CP/M des Informatikers Gary Kildall, für das es eine Menge Schreib- und Rechen- und Programmiersoftware gab. Schneider Technologies meldete 2002 Insolvenz an, das Unternehmen wurde zerschlagen. Die Domains schneider-ag.de und schneider-electronics.com werden heute als Linkfänger-Seiten missbraucht.