Tee: Heißes aus der Tasse - DER SPIEGEL
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Tee Heißes aus der Tasse

Wer sich dem gängigen Heißgetränke-Trend so richtig verweigern will, lässt die modischen Aroma-Kaffees samt ihren schnittigen Maschinen stehen und zelebriert lieber Blatt-Tee - auch wenn es ein wenig Arbeit macht. Und Vorsicht vor dem Vanillehammer!
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In Sri Lanka, dem ehemaligen Ceylon, werden laut Deutschem Teebüro rund 20 Prozent aller Tees auf der Welt geerntet. Das Pflücken ist meist Handarbeit.

Foto: Deutscher Teeverband/ddp
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400 bis 600 Teeproben nimmt ein Teetester wie Egbert Kolthoff vom Teehandelshaus Bünting in Leer/Ostfriesland täglich. Haupternte- und Einkaufzeit ist zwischen Mai und Ende Juli.

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Man kann Tee auch selbst in etwas geräumigere Beutel als üblich füllen - für eine Becherportion unterwegs ideal.

Foto: AP
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Der japanische Premierminister Shinzo Abe als Gast bei der ersten Teezeremonie des Jahres, "Hatugama".

Foto: REUTERS
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Feines Porzellan, dünnwandige Tassen und frisch zubereiteter Tee: stilvoller Genuss.

Foto: Deutscher Teeverband/ddp
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Nur die oberste Knospe und die folgenden jüngsten Blätter werden gepflückt: "Two leaves and a bud", fachlich korrekt ausgedrückt.

Foto: Deutscher Teeverband/ddp
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Auch in Afghanistan gehört Tee (grün oder schwarz) zur entspannenden Pause, wie hier in einem Rasthof in Wardak, drei Autostunden südlich von Kabul.

Foto: DDP
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Japanische Pflückerinnen ernten in der Provinz Shizuoka nahe dem Fujiyama First-Flush-Blätter. 45 Prozent der japanischen Grüntee-Ernte stammt von hier.

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Das Ende des Fastenmonats Ramadan begehen Muslime gern mit süßem Tee, wenn nach dem Moschee-Besuch mit Verwandten und Freunden gefeiert wird.

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Tee hat viele Farben. Manche Handelshäuser liefern über 300 Sorten aus, die unterschiedlichen Mischungen und Provenienzen sorgen auch für optische Vielfalt.

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Nahe der indischen Stadt Siliguri wird auch chinesischer Grüntee verarbeitet und getrunken, nicht nur wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung. Indische Teetrinker, die fleißigsten Konsumenten weltweit, mögen auch Importware.

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