Teebeutel-Kunst Hübsch aufgegossen
Gasse in Neapel: Nicht nur auf einem Städtetrip, sondern auch auf einem Teebeutel hübsch anzusehen. Ruby Silvious macht mit Wasserfarben Kunst aus dem, was vom Aufguss übrig bleibt.
26 Tage lang hat die in den USA lebende Künstlerin in Japan Tee getrunken - zum Glück auch aus Beuteln. Ihre "Kleine Welle" hat ein berühmtes Vorbild: "Die große Welle vor Kanagawa" des japanischen Künstlers Katsushika Hokusai.
Der Itsukushima-Schrein steht auf der Insel Miyajima in der Präfektur Hiroshima und gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.
Durch diese Gasse ist Silvious während eines längeren Aufenthalts an der Côte d'Azur gekommen: Rue Charvet in Hyères.
Auch ohne Teezeremonie schön anzusehen: der Kiyomizu-Tempel
Dieses Miniaturkunstwerk heißt "Regen" und ist ebenfalls in Japan entstanden.
Im Beutel: grüner Tee. Auf dem Beutel: die Rue Garrel in Hyères.
Bis ihr solche detailreichen Zeichungen gelangen, hat Silvious viel herumprobiert. Nicht jeder Teebeutel eignet sich als Leinwand. Keine gute Idee sind Kamille-Teebeutel.
"Möchten Sie Tee oder Kaffee?" Diese Frage stellt sich für Ruby Silvious auch im Flugzeug nicht.
Passen perfekt zueinander: das pinke Beuteletikett und das rosafarbene Kleid des französischen Mädchens.
Der Templerturm in der Altstadt von Hyères macht auch auf einem Teebeutel was her.
Nicht nur für Kiter und Windsurfer ein Top-Revier: die französische Halbinsel Giens.