Telefonzellen Es gibt sie noch
Relikt der Kommunikationsgeschichte: Das Telefonhäuschen im öffentlichen Raum trotzt allen technischen Fortschritten, wird immer noch ...
... gern genutzt. Und wenn es nur darum geht, mal kurz zu telefonieren, wenn die Guthabenkarte des Handys leer gequasselt ist. Häufig aber ...
... werden die robusten Häuschen Opfer von Vandalismus. Offenbar wollen viele Menschen ihre Kräfte an den kleinen Häusern messen. Häufig greifen sie dabei aber ...
... zu unfairen Mitteln. Bei besonderen Anlässen ...
... werden die Telefonhäuschen schon mal ganz offiziell versiegelt, damit böse Buben darin nicht womöglich Bomben ablegen können. Weltweit ...
... gilt die legendäre britische Telefonzelle als Inbegriff des öffentlichen Telefons. 2008 gab es noch 12.700 der knallroten Häuschen, mindestens ein Drittel davon will die British Telecom abschaffen, weil sie unrentabel sind. Doch zumindest ...
.... als Briefmarke wird der sogenannte Telephone Kiosk weiterleben. Andernorts ...
... versuchen Telefonanbieter, dem Konzept der Telefonzelle mit neuer Technik auch neues Leben einzuhauchen. So wie hier in Hongkong, wo Telefonzellen auch als W-Lan-Hotspots dienen. Manchmal aber genügt es ...
... wenn die Zelle einfach als Telefon nutzbar ist, so wie hier von einem südkoreanischen Soldaten nahe eines Bahnhofs im Norden von Seoul. Nicht zu vergessen auch, ...
... dass Telefonzellen manchmal einfach schön aussehen können. So wie diese hoffnungslos eingeschneite Zelle im österreichischen Bad Bleiberg. Da Telefonzellen aber immer seltener zum Telefonieren genutzt werden ...
... denkt man schon über alternative Nutzungsmöglichkeiten nach. Im Magdeburger Kulturzentrum Moritzhof etwa dient ein ausgedientes postgelbes Modell heute als Bücherzelle. Statt dicker Telefonbücher ...
... beherbergt sie nun leichtere Literatur, darunter Romane, Nachschlagewerke und Tagebücher und fungiert als Tauschbücherei. Und damit ist sie kein Einzelstück. Der schwedische Bildhauer Kent Viberg etwa ...
... hat ein ausgedientes schwedisches Modell zu der nach seiner Meinung kleinsten Kunstgalerie der Welt umgebaut. Zu bewundern ist sein Werk im südschwedischen Nymolla.