Teleskop "Gaia" Vermessung des Sternenhimmels
Start (künstlerische Darstellung): Eine Sojus-Rakete soll den Esa-Satelliten "Gaia" ins All befördern.
Esa-Teleskop "Gaia" (künstlerische Darstellung): Mit dem Orbiter wollen Forscher die Milchstraße in 3D kartieren. Dabei sollen rund eine Milliarde Sterne beobachtet werden.
Tiefer Blick ins All: Astronomen hoffen, im Laufe der Mission Tausende Exoplaneten und Zehntausende Braune Zwerge entdecken zu können.
Letzte Vorbereitungen: Die Sojus-Rakete wird vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana starten.
Orbiter mit eingeklapptem Sonnenschirm: Wenn alles wie geplant verläuft, wird das erste Funksignal nach dem Start am Donnerstagvormittag gegen 11 Uhr registriert.
Test des Sonnenschirms: "Es gibt kaum ein Teilgebiet der Astronomie, das von 'Gaias' Messungen nicht profitieren wird", sagt der deutsche Forscher Ulrich Bastian vom Astronomischen Rechen-Institut ARI.
Startvorbereitungen in Kourou: Forscher müssen die Position des Satelliten im All und insbesondere seine Bewegung genau kennen, um die Messdaten auswerten zu können.
Grafische Darstellung von "Gaia": Das Teleskop befindet sich in einem achteckigen Modul mit drei Metern Durchmesser. Die beiden großen, leicht gewölbten Spiegel (hellblau) sind oben. Der ausgeklappte Sonnenschutz unten enthält auch sechs Solarpanels für die Energieversorgung.
Präzisionsaugen des Teleskops: Das Foto zeigt die CCD-Sensoren, mit denen "Gaia" verschiedene Lichtwellenlängen erfasst.
Untersuchung des Spiegels M5: 544 mal 336 Millimeter groß ist dieser Reflektor. Er wurde aus Siliciumcarbid hergestellt.
Hauptspiegel M1: Die Kosten der "Gaia"-Mission liegen bei mehr als 500 Millionen Euro.
Position der Spiegel M4 und M5 (Zeichnung): Bis zum Jahr 2019 soll "Gaia" die Milchstraße kartieren. An Bord befinden sich zwei identische Teleskope.