Mönche in Thailand Raubkatzen als Haustiere
Ein buddhistischer Mönch in Thailand lässt sich von einem Tiger knuddeln: In einem Tempel in der Provinz Kanchanaburi leben 143 Raubkatzen.
Den Mönchen zufolge ist das Zusammenleben friedlich.
Der Tempel hat sich zu einer Touristenattraktion entwickelt. Doch Kritiker werfen den Mönchen Tierquälerei vor.
Unter anderem sollen die Tiere mit Medikamenten zahmer gemacht worden sein.
Eine staatliche Prüfung ergab nun allerdings: Den Tieren geht es gut.
2001 zogen die ersten Tiger in die Anlage - sie waren bei einer Razzia beschlagnahmt worden. Seither hat sich der Bestand vervielfacht.
Die Mönche sehen den Tempel als Schutzort und Zuchtstation für die Tiere.
Die Regierung muss nun entscheiden, was mit den Tieren geschieht. Vorerst bleiben die Tiger damit in der Tempelanlage.