Tepco Die vermeidbare Katastrophe
AKW Fukushima-Daiichi (am 14. März 2011): In der Folge des Erdbebens und des Tsunamis fällt der Strom auf dem Gelände aus und die Kühlung der Reaktoren versagt. Insgesamt ereignen sich drei Explosionen auf dem Gelände: Am 12. März an Reaktor 1, am 14. März an Reaktor 3 und am 15. März am stillgelegten Reaktor 4.
Rauch über Reaktor 3 (am 14. März 2011): Durch den Ausfall der Kühlung kommt es in den Reaktoren 1 bis 3 auch zur Kernschmelze. Simulationen zufolge brennen sich die Elemente teilweise in die Wand der Sicherheitsbehälter. Es wird vermutlich noch Jahre dauern, bis man in das Innere der Reaktoren vordringen kann, um das wahre Ausmaß der Kernschmelze zu bestimmen.
Zerstörtes AKW Fukushima (28. Februar 2012): Auch fast ein Jahr nach der Katastrophe waren zahlreiche Trümmer noch nicht beseitigt.
Zerstörter Reaktorblock 3 (am 8. Oktober 2011): Wochenlang versuchten Tecpo-Arbeiter eine stabile Kühlung der Reaktoren wieder in Gang zu kriegen. Immer wieder pumpten sie massenweise Wasser auf die überhitzten Reaktoren.
Tepco-Manager und Regierungsvertreter bei einer Pressekonferenz im April 2011: Das Management während der Krise war teils chaotisch.
Abklingbecken von Reaktorblock 4 (7. Mai 2011): Fotos zeigten schwere Schäden unter anderem an den Gestellen, in denen die verbrauchten Brennelemente stehen.
Abklingbecken von Reaktor 3 (13. April 2012): Die Konstruktion war vermutlich drei Tage nach dem Erdbeben eingestürzt.
Blick ins Innere: Im Mai 2012 sah es im Inneren von Reaktorgebäude 4 noch immer chaotisch aus.
Zerstörungen wie nach einem Bombenangriff: Reaktorgebäude 4 im Mai 2012.