Terror: Alptraum in Norwegen - DER SPIEGEL
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Terror Alptraum in Norwegen

In Norwegen hat nach dem Terror des Anders Behring Breivik eine neue Zeitrechnung begonnen, auch für den Rest der westlichen Welt waren die Anschläge ein Schock: Das Böse - mitten aus der eigenen Gesellschaft - hat eine neue Dimension bekommen.
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Attentäter Anders Behring Breivik: Am 22. Juli 2011 tötete er in Norwegen 77 Menschen.

Foto: AFP/ FACEBOOK
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Um kurz vor halb vier nachmittags zündete Breivik im Regierungsviertel von Oslo eine Bombe. Das Bild zeigt ihn, wie er vom Tatort flüchtet, verkleidet mit einer Polizeiuniform.

Foto: REUTERS/ ABC Nyheter/ Scanpix
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Die Wucht der Detonation beschädigte im Zentrum der norwegischen Hauptstadt mehrere Gebäude stark - acht Menschen starben.

Foto: REUTERS/ Scanpix
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Breivik fuhr nach dem Anschlag in Oslo mit dem Auto in Richtung der rund 40 Kilometer entfernten Fjordinsel Utøya, wo die Nachwuchsorganisation der norwegischen Sozialdemokraten ihr Sommerlager abhielt. Breivik setzte mit der Fähre über...

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
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...und ermordete auf der Insel 69 Menschen, die meisten von ihnen Jugendliche. Mehr als eine Stunde schoss der Attentäter um sich. Viele sprangen ins Wasser und versuchten schwimmend zu flüchten. Urlauber eines am anderen Ufer gelegenen Campingplatzes retteten Dutzende Jugendliche aus dem Fjord.

Foto: REUTERS/ NRK/ Scanpix
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Einer der Retter war der Deutsche Marcel Gleffe: Hier steht er vor dem Ruderboot, mit dem er immer wieder auf den Fjord herausfuhr und Jugendliche ans Festland brachte. SPIEGEL ONLINE erzählte er seine Geschichte.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Trauer in der Naturidylle: Eine Familie gedenkt nahe Utøya der Toten und hat Blumen niedergelegt.

Foto: Jeff J Mitchell/ Getty Images
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Zwei Tage nach den Attentaten kamen Angehörige der Opfer in der Osloer Domkirche zu einem Trauergottesdienst zusammen.

Foto: WOLFGANG RATTAY/ Reuters
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Zum Landesvater gereift: Norwegens Premier Jens Stoltenberg schaffte es nach dem Terror, den Menschen Trost zu spenden. Er selbst trauerte öffentlich - er kennt Familien einiger Opfer persönlich.

Foto: Paula Bronstein/ Getty Images
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Kronprinzenpaar Haakon und Mette-Marit: Mette-Marit verlor bei dem Massaker auf Utøya ihren Stiefbruder.

Foto: Jörg Carstensen/ dpa
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Das Volk vereint in Trauer: Drei Tage nach dem Terror gingen zu einem Rosenmarsch in Oslo mehr als 200.000 Menschen auf die Straße

Foto: Vegard Groett/ AP
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Umschlungen: Die Norweger rückten eng zusammen, sie wollten dem Terror mit Liebe und noch mehr Toleranz begegnen - über den Täter wurde lange nur wenig gesprochen, die kleine Nation legte ihre ganze Kraft in das Mitgefühl für die Opfer.

Foto: Erlend Aas/ dpa
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Bild des Attentäters: Breivik am 25. Juli auf dem Weg zum Gericht in Oslo

Foto: REUTERS/ Aftenposten
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Auf dieser Farm lebte Breivik vor der Tat.

Foto: SCANPIX NORWAY/ REUTERS
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Vier Wochen nach dem Terror wagen Angehörige einen sehr schweren Gang: Sie besuchen die Insel Utøya, sie wollen das Unvorstellbare verarbeiten und am Tatort noch einmal Abschied nehmen von ihren Kindern, Eltern oder Freunden.

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?