Terror in Mumbai : 60 Stunden Angst - DER SPIEGEL
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Terror in Mumbai 60 Stunden Angst

Mehr als 160 Tote und 300 Verletzte forderte der Stadtkrieg von Mumbai. Einen Terroristen fasste die Polizei lebend: Der 21-jährige soll den Ermittlern helfen, die Drahtzieher der Anschläge und Geiselnahmen zu finden. Indien vermutet die Hintermänner in Pakistan.
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Geschafft: Ein Soldat zeigt das Victory-Zeichen nach Ende der Kämpfe im "Taj Mahal".

Foto: AP
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Der Attentäter: die Waffe in der Hand, den Finger am Abzug, auf der Suche nach neuen Opfern. Etliche Menschen hat der 21-Jährige Azam Amir Kasav bei seinem Angriff auf einen Bahnhof von Mumbai getötet. Kasav ist der einzige Terrorist, der lebend gefasst wird.

Foto: AP / Mumbai Mirror
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Das Schlachtfeld: In der Halle des Chatrapathi-Sivaji-Bahnhofs liegen zurückgelassene Gepäckstücke zwischen den Blutlachen der Opfer. Zusammen mit einem Komplizen hat der Terrorist Azam Amir Kasav hier seinen Kampf begonnen, fast 48 Stunden schossen die Männer auf alles, was sich bewegte.

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Der Fluchtwagen: Nachdem sich Kasav und ein zweiter Mann nach Ankunft der Polizei mehrere Stunden verschanzt hatten, gelang ihnen die Flucht in einem silberfarbenen Skoda. Ihre Fahrt endete an einer Straßensperre. Bei dem folgenden Feuergefecht wurde ein Polizist und Kasavs Komplize getötet. Kasav wurde zunächst ebenfalls für tot gehalten; er war jedoch nur leicht verletzt.

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Das belagerte Luxushotel: Ein indischer Soldat richtet seine Waffe auf das "Taj Mahal", in dem es zu diesem Zeitpunkt immer noch brennt. Terroristen waren in das Hotel eingedrungen und hatten vor allem ausländische Gäste getötet. Erst nach mehr als zwei Tagen gelang es Spezialeinheiten, das Hotel zu befreien.

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Wachen vor dem befreiten Hotel: Bei ihrem Großeinsatz im Luxushotel "Taj Mahal" haben Sondereinsatzkommandos die letzten verschanzten Angreifer getötet. Das Hotel war der letzte Ort in Mumbai, in dem sich noch Terroristen verschanzt hatten.

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Mit Raketenwerfern gegen Terroristen: Der Großeinsatz zur Befreiung des "Taj Mahal" wurde mit schwerem Gerät vorbereitet.

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Ausgebranntes Zimmer im "Taj Mahal": Fast drei Tage lang war das Luxushotel in der Gewalt der Terroristen. 50 Menschen hatten sich in einem Zimmer verbarrikadiert und konnten nach acht Stunden von der Armee befreit werden.

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Der Angriff auf das Hotel: Soldaten legen sich hinter einer Mauer an der Vorderseite des Hotels in Deckung und richten ihre Waffen auf das "Taj Mahal".

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Das Feuergefecht: Flammen schlagen aus dem Hotel, Qualm hüllt die Fassade ein, als die Sonderkommandos zu ihrem entscheidenden Einsatz vorrücken.

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Polizist in Position vor dem Nariman House: Die Terroristen schlugen an mehreren Orten in Mumbai gleichzeitig zu.

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Volle Deckung: Journalisten wurden von den Terroristen aus dem "Taj Mahal" beschossen und flüchteten hinter dem "Gateway to India"-Denkmal in Sicherheit.

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Taub für den Terror: Heftige Feuergefechte zwangen einen indischen Sicherheitsmann, vor dem "Taj Mahal" in Deckung zu gehen. Die Tauben lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Auch ...

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... vor der Büro- und Wohnanlage Nariman schossen Sicherheitskräfte auf Terroristen. Gut zwei Dutzend entschlossene Angreifer hatten für zwei Tage die Mega-Metropole Mumbai in Geiselhaft genommen.

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Lufteinsatz: Indische Sicherheitskräfte seilten sich in der Nachbarschaft des Nariman-Bürokomplexes ab.

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Dürftiger Schutz: Auf dem Höhepunkt der Kämpfe um das "Taj Mahal" kauerten Passanten am Boden hinter einem Metallzaun, nachdem Schützen vom Hotel auch die Straße unter Beschuss genommen hatten.

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In Deckung: Polizisten brachten sich vor dem Nariman-House in Stellung und nahmen die Fenster ins Visier: In der Büro- und Wohnanlage, die vor allem von Juden bewohnt ist, wurden Geiseln festgehalten.

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Einsatz vor der Luxusherberge: Ein Polizist trägt einen verwundeten und geschockten Touristen aus dem "Taj Mahal"-Hotel in Sicherheit.

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Premierminister Manmohan Singh besucht einen Verwundeten im Krankenhaus: Mehr als 300 Menschen wurden bei den Anschlägen verletzt, mehr als 160 wurden Opfer der Terroristen.

Foto: AP/ India Government Photo
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