Terrorismus: Dschihad auf Amerikanisch - DER SPIEGEL
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Terrorismus Dschihad auf Amerikanisch

"Home grown terrorism" ist nicht länger nur ein europäisches Problem: In den USA gibt es seit Jahren ein grobmaschiges Netzwerk radikaler Dschihadisten, das bis in den Jemen reicht.
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Mohamed Osman Muhamed soll versucht haben, einen Anschlag in Oregon zu verüben - laut FBI wurde er während der gesamten Vorbereitungszeit von einem Undercover-Agenten begleitet.

Foto: HO/ Reuters
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Diesem Undercover-Agenten gegenüber soll Muhamed gesagt habe, er habe mehrere Artikel für das Magazin "Jihad Recollections" verfasst. Die Cyber-Postille gilt als eines der ersten englischsprachigen Magazine von Qaida-Sympathisanten und erschien erstmals 2009.

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Zu den Autoren zählten wiederum Radikale aus dem Umfeld der Plattform Revolution Muslim, die in den Fokus geriet, als sie Nidal Hasan pries - einen US-Militärpsychiater, der auf einer Armee-Basis ein Massaker angerichtet hatte.

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Das Magazin gilt als Projekt des US-Dschihadisten Samir Khan. Dieser hat sich nun offenbar al-Qaida im Jemen angeschlossen. In einem Artikel beschrieb er kürzlich seinen Weg dorthin.

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Im Jemen scheint Khan nun wiederum ein neues englischsprachiges Magazin zu produzieren, "Inspire". Es ist eine offizielle Produktion der dortigen Qaida-Filiale. Zuletzt wurden in "Inspire" Details zu den Qaida-Paketbomben in zwei Fracht-Jets veröffentlicht.

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Zur Qaida-Filiale im Jemen zählt auch der US-Bürger Anwar al-Awlaki, der schon vor Jahren Konkakte ins Umfeld von Khan hatte - und der, unter anderem, mit Nidal Hasan korrespondiert hatte.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?