Terrorismus Extremisten aus Deutschland
Eine neue Reisewelle aus Deutschland in die Ausbildungslager militanter Dschihadisten alarmiert die Sicherheitsbehörden. Die Rekruten radikalisieren sich im Schnelldurchlauf, ganze Familien setzen sich ab. Hier ein Bild aus einem Drohvideo der "deutschen Taliban".
Auch Eric Breininger (l.) gehört zu den radikalen Islamisten. Er konvertierte 2007 zum Islam und kam in Kontakt mit extremistischen Muslimen. Der 1987 geborene Breininger erhielt vermutlich eine Waffen- und Sprengstoffausbildung in Pakistan und kündigte in Videobotschaften seinen Einsatz als Selbstmordattentäter an.
Der Islamist Cüneyt Ciftci aus Ansbach in Bayern sprengte sich im Namen der Islamischen Dschihad-Union 2008 im afghanischen Khost in die Luft.
Bild des Ciftci-Selbstmordattentats in Khost: Der Extremist tötete sich selbst, sowie zwei afghanische und zwei US-amerikanische Soldaten.
Eingang der Taiba-Moschee in Hamburg: Die Sicherheitsbehörden hatten im Oktober 2009 laut einem Bericht des ARD-Magazins "Report Mainz" eine zehnköpfige Gruppe von möglicherweise gewaltbereiten Islamisten im Visier. In der Moschee rief ein marokkanischer Prediger 1999 und 2000 dazu auf, "die Herrschaft der Ungläubigen zu beseitigen, ihre Kinder zu töten, ihre Frauen zu erbeuten und ihre Häuser zu zerstören".
Heute hat der Marokkaner Mohammed al-Fasasi offenbar der Gewalt abgeschworen: In einem Schreiben an alle Muslime in Deutschland bekennt er sich, er habe sich "vergaloppiert" und sei "über das Ziel hinausgeschossen".