Terrorverdächtige Verschleppt und verschollen
Ali Abd al-Rahman al-Fakasi al-Ghamdi aus Saudi-Arabien stellte sich im Mai oder Juni 2003 in Medina den Behörden. Einige Wochen zuvor soll seine Frau festgenommen worden sein. Dem Untersuchungsbericht zum 11. September zufolge war al-Ghamdi ursprünglich als einer der Flugzeugentführer vorgesehen.
Mustafa Setmariam Nasar, Spanier syrischer Abstammung, wurde um den 1. November 2005 im pakistanischen Quetta aufgegriffen. Er wird der Qaida zugerechnet und soll Ausbilder in verschiedenen Islamistencamps in Afghanistan gewesen sein. Andere Quellen beschreiben ihn als Strategen und Ideologen, der sich vor allem durch seine schriftlichen Abhandlungen hervorgetan habe.
Mohammed Naeem Noor Chan, Pakistani, soll am 13. Juli 2004 in Pakistan festgenommen worden sein. Medienberichten zufolge war er einer der Computer- und Kommunikations-Experten der Qaida. Ein anderer Häftling habe ihn später auf einem Foto erkannt, heißt es in dem Bericht.
Abd al-Basit aus Saudi-Arabien oder dem Jemen, soll vor Juni 2004 festgenommen worden sein. Der Häftling Marwan Jabour will ihn in einem US-Geheimgefängnis getroffen haben.
Mohammed Omar Abdel-Rahman, Ägypter, wurde Mitte Februar 2003 im pakistanischen Quetta festgenommen. US-Angaben zufolge betrieb er ein Trainingscamp in Afghanistan und war in die Vorbereitungen der Anschläge vom 11. September verwickelt. Im Dezember 2005 berichtete der Fernsehsender ABC, Abdel-Rahman werde in einem Geheimgefängnis in Polen festgehalten.
Hier, im pakistanischen Faisalabad, wurde am 7. August 2005 Osama Bin Jousaf aus Pakistan oder Saudi-Arabien aufgegriffen. Er soll al-Qaida angehört haben. Am 10. August 2005 wurde er nach Islamabad gebracht, wo ihn US-Offizielle verhörten.