Terrorwarnung Barrieren vor Botschaften
Angst vor Anschlägen: Soldaten im Jemen an einem Checkpoint auf der Straße zur US-Botschaft.
US-Botschaft im Jemen: Die USA haben ihre aus Sorge vor Anschlägen verfügten Botschaftsschließungen verlängert und ausgeweitet. Einige der betroffenen Botschaften würden bis zum kommenden Samstag geschlossen bleiben.
Die Bangladescher Polizei steht vor der US-Botschaft in Dhaka Wache. Die USA machten am Sonntag 22 Einrichtungen in 17 Staaten von Mauretanien in Nordwestafrika bis ins südasiatische Bangladesch dicht.
US-Botschaft in Tel Aviv: Auch in Israel ist die US-Botschaft aus Sicherheitsgründen geschlossen. US-Nachrichtendienste hatten nach eigenen Angaben geheime Kommunikationen zwischen führenden Mitgliedern des Terrornetzwerkes al-Qaida abgefangen. Darin sei es um Terroranschläge auf amerikanische Einrichtungen gegangen.
Geschlossene Botschaft in Kairo: Mehrere Kongressmitglieder sprachen am Sonntag in Fernseh-Talkshows von der schwersten Bedrohungslage seit Jahren und rechtfertigten die Sicherheitsmaßnahmen.
US-Botschaft in der indonesichen Hauptstadt Jakarta: Der prominente republikanische Senator Lindsey Graham sagte am Sonntag dem Sender CNN, die jüngste Entwicklung zeige, wie wichtig es sei, die Spionageprogramme der NSA fortzusetzen. Laut dem Abgeordneten Adam Schiff gibt es keine Beweise, dass die jüngste Warnung mit Hilfe der enormen Datensammlung der NSA bekannt geworden sei.
Britische Botschaft im Jemen: Auch Großbritannien, Frankreich und Deutschland schlossen ihre Botschaften in der Hauptstadt Sanaa.