Terry Jones Gefährlicher Zündler
Sagt er die gefährliche Provokation doch noch ab? Erst schien es, als sei der radikale US-Pastor zur Einsicht gekommen, nun spricht er davon, die für den 11. September geplante Koran-Verbrennung nur auszusetzen.
Scheinbare Annäherung: Jones trifft sich mit dem Präsidenten der islamischen Gesellschaft von Zentral-Florida, Imam Muhammad Musri. Dieser soll ihm unter Berufung auf die betreffende Muslimgemeinde in New York über die angebliche Verlegung der umstrittenen Moschee in der Nähe von Ground Zero berichtet haben. Später zog Musri diese Äußerung zurück.
Terry Jones ist fundamentalistischer Pastor einer Mini-Gemeinde in Florida. Auf seiner Website macht er offensiv Reklame für sein Buch "Islam is of the Devil".
Jones war lange Jahre auch in Köln aktiv. Ehemalige Gemeindemitglieder berichten von Hasspredigten, Spendendruck und Arbeitszwang. Vergangenes Jahr warfen sie ihn raus.
In der muslimischen Welt werden die Protest lauter, je näher der 11. September rückt. Hier gehen Demonstranten im pakistanischen Rwalpindi auf die Straße.
"Schande über Terry Jones" steht auf dem Transparent der Demonstranten im pakistanischen Multan.
Auch in Afghanistan kommt es zu Protesten. Eine aufgebrachte Menge zieht in Jalalabad durch die Straßen, beobachtet von afghanischen Sicherheitskräften.
die Stimmung ist aggressiv. Dieser Mann reckt einen Dolch in die Höhe.
Die Demonstranten in Jalalabad zünden amerikanische Flaggen, Bilder von Terry Jones oder selbst gebastelte Puppen, die den radikalen US-Pastor darstellen sollen, an.
Immer wieder rufen sie: "Nieder mit Amerika!"
Friedlich protestiert dieser Mann vor einer Moschee in Bagdad im Irak. Er hält eine Ausgabe des Koran in die Höhe.