Thailand: Das Millennial-Problem der Junta - Bilder - DER SPIEGEL
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Thailand Jung, Erstwähler, unentschlossen

In Thailand wird gewählt. Etwa sieben Millionen Erstwähler geben ihre Stimme ab - und sind eher skeptisch gegenüber der Militärregierung. Die hat sich aber entscheidende Vorteile gesichert.
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Studenten in Bangkok: Am 24. März wird in Thailand ein neues Parlament gewählt. Etwa sieben Millionen 18- bis 26-Jährige dürfen dabei zum ersten Mal ihre Stimme abgeben.

Foto: Sakchai Lalit/ AP
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Die Militärregierung unter Premier Prayuth Chan-o-cha hatte 2014 die Regierung von Premierministerin Yingluck Shinawatra gestürzt und seitdem immer wieder neue, freie Wahlen versprochen - doch die Thailänder lange warten lassen.

Foto: Athit Perawongmetha/ REUTERS
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Nun sind insgesamt 51 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Dabei wird es auch auf die jungen Erstwähler ankommen - bei denen die Junta bislang noch nicht hoch im Kurs steht. Das änderte auch ein Rap-Video nicht.

Foto: ATHIT PERAWONGMETHA/ REUTERS
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Die thailändischen Millennials können mit den Thaksin-nahen Rothemden nicht mehr viel anfangen, mit der Junta, den Gelbhemden, aber ebenso wenig.

Foto: Sakchai Lalit/ AP
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Der Erfolg des YouTube-Videos zu dem juntakritischen Rap-Song "Prathet Ku Mee" ("Was mein Land hat") zeigt allerdings, dass der Unmut über das Militär im Land keine Randerscheinung ist. 60 Millionen Klicks hat das Video bereits.

Foto: SOE ZEYA TUN/ REUTERS
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Vor allem der Milliardär Thanathorn Juanggroongruangkit wirbt mit seiner Partei Future Forum um die Stimmen der Millennials. Die sieht sich als Gegenentwurf zu den Altparteien.

Foto: ROMEO GACAD/ AFP
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Insgesamt stehen mehr als 80 Parteien zur Wahl. Unter ihnen auch eine, die sich für den Anbau von Marihuana für medizinische Zwecke einsetzt. Das könne der Partei zufolge in Zukunft ein wichtiger Wirtschaftszweig in Thailand werden.

Foto: Soe Zeya Tun/ REUTERS
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Durch eine Verfassungsänderung von 2016 hat sich das Militär allerdings ohnehin schon entscheidende Vorteile bei der Wahl gesichert. So kann sie alle Senatoren bestimmen und ist auf deutlich weniger Stimmen im Unterhaus angewiesen, um den Premier bestimmen zu können.

Foto: ABDULLAH WANGNI/ EPA-EFE/ REX
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Ein zweites Problem für das Militär löste sich auch: Nach der überraschenden Kandidatur von Prinzessin Ubolratana Rajakanya hat ein Gericht die Thai Raksa Chart (TRC), eine der größten Oppositionsparteien, verboten.

Foto: MIKE CLARKE/ AFP
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Erst im Mai sollen die Ergebnisse der Wahl feststehen. Zwischen dem 4. und 6. Mai, also noch zuvor, soll die Krönung von König Maha Vajiralongkorn stattfinden.

Foto: AP/ The Nation
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