Thailand nach dem Tsunami Vor uns die Sintflut
Landunter im Dorf: Der eigentliche Ort Ban Krut liegt gar nicht in der Nähe des Flusses. Dennoch konnte man sich auf den Straßen innerhalb kürzeste Zeit nur noch hüfttief im Wasser fortbewegen.
Angespülter Teddy: Ein wirklich trauriger Anblick. Nachdem durch die monsunartigen Regenfälle zunächst nur Baumstämme, Kokosnüsse und Geröll angespült wurden, waren es plötzlich Teppiche, Kleider- und Kühlschränke und eben auch Kuscheltiere.
Monsunartige Regenfälle: Das Bild vor unserer Hütte änderte sich stündlich. Nachdem es anfangs einfach nur ein bisschen geregnet hatte, liefen wir am zweiten Tag bereits hüfttief durch den Modder zur Straße.
Wassermassen: Glück im Unglück hatten die Bewohner dieser Häuser. Da die Behausungen nicht unmittelbar am Fluss standen, wurden sie "nur" überflutet, jedoch nicht von den Wassermassen mitgerissen.
Warten auf Besserung: Als der Regen nachließ, warteten die Kinder darauf, dass das Wasser abläuft.
Möbel im Meer: Nachdem wir diese Kommode aus dem Meer holten, dachten wir noch, dass ein Schiff gekentert wäre und die Ladung nun nach und nach angespült würde.
Weggespülter Kühlschrank: Später erfuhren wir, dass weiter oberhalb im Inland ein Staudamm gebrochen war. Die erste Flutwelle riss einfach alles mit sich mit - auch schwere Kühlschränke.
Katastrophe danach: Da es ja trotz des Regens weiterhin über 30 Grad waren, begann bereits wenige Stunden nach der Flutwelle, die Brühe aus Wasser und Müll fürchterlich zu stinken.
Thailands Superstar: Wie dieser kleine Junge hier im völlig durchnässten T-Shirt nahmen die Einheimischen die Katastrophe deutlich gelassener als wir. Fast alle behielten ihr Lächeln im Gesicht. Eine bewundernswerte Einstellung!
Wo ist mein Haus?: Am Strand halfen wir den Einheimischen ihre Besitztümer aus dem Meer zu holen. Natürlich waren fast alle Möbel von der Flutwelle vollkommen zerstört worden.
Weggerissen: Den Tempel im Hintergrund wollten wir eigentlich an einem unserer Urlaubstage besichtigen. Nach der Katastrophe konnten wir nicht mehr über die Brücke dorthin gelangen - die war in den Fluten versunken.
Wo ist der Strand?: Der Blick vom Boot auf den dahinterliegenden "Strand". Dieser ist nicht einmal ansatzweise zu erkennen, aber aus dieser Richtung muss die Flutwelle gekommen sein.
Tsunami-Gedenkstätte: Diese Polizeiboot wurde von der Flutwelle des Tsunami fast drei Kilometer ins Inland gespült. Die Einheimischen ließen es liegen und mittlerweile ist es eine zentrale Gedenkstätte.
Chaos im Hafen: Dicht an dicht standen die Fischerboote an der kleinen Anlegestelle. Durch die Wassermassen wurden sie regelrecht aufeinander geschoben. Viele gingen unter.
Knietief im Paradies: Eigentlich hatten wir uns unseren Badeurlaub anders vorgestellt. Schon am ersten Morgen wateten Jay und Sylvie im knietiefen Wasser durch unsere Anlage. Doch es sollte noch schlimmer kommen ...
Glücklichere Momente: Zu Beginn unserer Reise hatten wir noch gute Laune bei strahlendem Sonnenschein, wie hier in Laos' Hauptstadt Vientiane. Hier unserer Reisegruppe: Troppa, Jay, Jenna, Tesse (oben), Sylie und ich (unten).