Thailand nach dem Tsunami - DER SPIEGEL
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Thailand nach dem Tsunami Vor uns die Sintflut

Zerstörte Häuser, weggespülte Straßen, freundliche Gastgeber: Wenige Monate nach dem Jahrhundert-Tsunami sah Marko Schubert in Thailand die verheerenden Auswirkungen der Katastrophe - und geriet selbst in einen Monsun, der ein ganzes Dorf wegspülte.
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Landunter im Dorf: Der eigentliche Ort Ban Krut liegt gar nicht in der Nähe des Flusses. Dennoch konnte man sich auf den Straßen innerhalb kürzeste Zeit nur noch hüfttief im Wasser fortbewegen.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Angespülter Teddy: Ein wirklich trauriger Anblick. Nachdem durch die monsunartigen Regenfälle zunächst nur Baumstämme, Kokosnüsse und Geröll angespült wurden, waren es plötzlich Teppiche, Kleider- und Kühlschränke und eben auch Kuscheltiere.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Monsunartige Regenfälle: Das Bild vor unserer Hütte änderte sich stündlich. Nachdem es anfangs einfach nur ein bisschen geregnet hatte, liefen wir am zweiten Tag bereits hüfttief durch den Modder zur Straße.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Wassermassen: Glück im Unglück hatten die Bewohner dieser Häuser. Da die Behausungen nicht unmittelbar am Fluss standen, wurden sie "nur" überflutet, jedoch nicht von den Wassermassen mitgerissen.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Warten auf Besserung: Als der Regen nachließ, warteten die Kinder darauf, dass das Wasser abläuft.

Foto: Marko Schubert
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Möbel im Meer: Nachdem wir diese Kommode aus dem Meer holten, dachten wir noch, dass ein Schiff gekentert wäre und die Ladung nun nach und nach angespült würde.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Weggespülter Kühlschrank: Später erfuhren wir, dass weiter oberhalb im Inland ein Staudamm gebrochen war. Die erste Flutwelle riss einfach alles mit sich mit - auch schwere Kühlschränke.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Katastrophe danach: Da es ja trotz des Regens weiterhin über 30 Grad waren, begann bereits wenige Stunden nach der Flutwelle, die Brühe aus Wasser und Müll fürchterlich zu stinken.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Thailands Superstar: Wie dieser kleine Junge hier im völlig durchnässten T-Shirt nahmen die Einheimischen die Katastrophe deutlich gelassener als wir. Fast alle behielten ihr Lächeln im Gesicht. Eine bewundernswerte Einstellung!

Foto: Marko Schubert
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Wo ist mein Haus?: Am Strand halfen wir den Einheimischen ihre Besitztümer aus dem Meer zu holen. Natürlich waren fast alle Möbel von der Flutwelle vollkommen zerstört worden.

Foto: Marko Schubert
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Weggerissen: Den Tempel im Hintergrund wollten wir eigentlich an einem unserer Urlaubstage besichtigen. Nach der Katastrophe konnten wir nicht mehr über die Brücke dorthin gelangen - die war in den Fluten versunken.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Wo ist der Strand?: Der Blick vom Boot auf den dahinterliegenden "Strand". Dieser ist nicht einmal ansatzweise zu erkennen, aber aus dieser Richtung muss die Flutwelle gekommen sein.

Foto: Marko Schubert/Hellmuth
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Tsunami-Gedenkstätte: Diese Polizeiboot wurde von der Flutwelle des Tsunami fast drei Kilometer ins Inland gespült. Die Einheimischen ließen es liegen und mittlerweile ist es eine zentrale Gedenkstätte.

Foto: Marko Schubert/Hellmuth
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Chaos im Hafen: Dicht an dicht standen die Fischerboote an der kleinen Anlegestelle. Durch die Wassermassen wurden sie regelrecht aufeinander geschoben. Viele gingen unter.

Foto: Marko Schubert/Nadja M.
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Knietief im Paradies: Eigentlich hatten wir uns unseren Badeurlaub anders vorgestellt. Schon am ersten Morgen wateten Jay und Sylvie im knietiefen Wasser durch unsere Anlage. Doch es sollte noch schlimmer kommen ...

Foto: Marko Schubert
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Glücklichere Momente: Zu Beginn unserer Reise hatten wir noch gute Laune bei strahlendem Sonnenschein, wie hier in Laos' Hauptstadt Vientiane. Hier unserer Reisegruppe: Troppa, Jay, Jenna, Tesse (oben), Sylie und ich (unten).

Foto: Marko Schubert/Jörg M.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?