Thailand Parteiverbot, Proteste, Blutvergießen
Aufräumarbeiten am Flughafen in Bangkok: Katerstimmung wie nach dem Schützenfest
Flughafen Bangkok: Frachtmaschinen dürfen wieder abheben, Passagiermaschinen sollen nun bald folgen.
Thailands Premierminister Somchai Wongsawat ist nach dem Verfassungsurteil unter Druck - die Lage im Land droht zu eskalieren. Die Anhänger der Regierungspartei ...
... protestierten schon vor dem Urteil vor dem Verfassungsgericht.
Stiller Protest ist ebenso an der Tagesordnung ...
... wie lautstarkes Bitten und Flehen.
Regierungsgegner hingegen bejubelten das Urteil am Bangkoker Flughafen.
Hunderte von Wongsawats Unterstützern skandieren Parolen vor dem Verfassungsgericht.
Sie fordern eine Rücknahme des Verbots der regierenden Partei der Volksmacht.
Bluttat in der Nacht der Entscheidung: An Bangkoks Inlandsflughafen wurde ein Sprengsatz auf Anhänger der Opposition geworfen, die das Gebäude seit Tagen besetzt halten. Ein Mensch wurde getötet, ...
... mehr als 20 weitere wurden verletzt - es war nicht der erste Übergriff auf die Demonstranten, die den Rückzug der Regierung gefordert hatten.
"Wir müssen für den König siegen": Zwei Demonstranten mit einem Bild des Regenten Bhumipol am internationalen Flughafen Bangkoks, der ebenfalls seit Tagen lahmgelegt ist.
Aufmarsch: Polizisten vor dem Gerichtsurteil nahe des internationalen Flughafens von Bangkok - seit Tagen wird befürchtet, dass die Spannungen zwischen Regierung und Opposition durch die Entscheidung eskalieren.
Gelbe Belagerung: Weil die Opposition, die sich in der traditionellen Farbe des Königs kleidet, den Flughafen blockiert, hängen in Thailand 100.000 Touristen fest.
Check-in-Schalter mit provisorischen Hinweisschildern: Die Urlauber werden nun vom Militärflughafen U-Tapao ausgeflogen.
Die Roten: Anhänger der Regierung demonstrieren ebenfalls seit Tagen ...
... auf dem Platz vor der Stadtverwaltung Bangkoks.
Mönchprotest: Ein buddhistischer Geistlicher unter den Regierungsdemonstranten