Thailand: Yingluck unter Druck - DER SPIEGEL
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Thailand Yingluck unter Druck

Thailands Regierungschef Yingluck steht massiv unter Druck. Sie fleht um ein Ende der Proteste. Doch die Demonstranten lehnen Verhandlungen ab. Sie sehen in ihr nur eine Erfüllungsgehilfin ihres Bruders, Ex-Premier Thaksin.
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Thailands Regierungschefin Yingluck Shinawatra: Sie überstand zwar einen Misstrauensantrag. Doch die Proteste in ihrem Land gehen weiter.

Foto: Narong Sangnak/ dpa
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Für viele Demonstranten ist Yingkluck ohnehin nur die Marionette ihres Bruders Thaksin, der früher auch Premierminister war.

Foto: Franck Robichon/ picture alliance / dpa
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Die Protestwelle ist die heftigste in Thailand seit Frühjahr 2010. Täglich gehen zurzeit Zehntausende Oppositionsanhänger auf die Straße. Diese Frau steht vor einem Regierungsgebäude in der Hauptstadt Bangkok.

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Anti-Regierungs-Demonstranten belagerten in den vergangenen Tagen mehrere Ministerien in Bangkok. Laut Reuters räumte die Regierung am Mittwoch ein weiteres Ministeriumsgebäude.

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In den vergangenen Tagen verschärfte sich der Protest: Zehntausende verlangen den Rücktritt von Ministerpräsidentin Yingluck - doch diese will nicht weichen.

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Anführer der Proteste ist Suthep Thaugsuban. Der frühere Vizepremier forderte die Menge auf, die Regierung "die Macht des Volkes spüren zu lassen".

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Am Montag stürmten Demonstranten das Finanzministerium in Bangkok. Auch vor dem Hauptquartier der thailändischen Polizei (im Bild) kam es zu großen Protestkundgebungen.

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Die Regierungsgegner ließen sich von der starken Polizeipräsenz nicht beeindrucken.

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Auch zum Gelände des Außenministeriums verschafften sich die Demonstranten Zutritt. Sie forderten die Beamten zum Streik auf.

Foto: AP/dpa
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