"Kinderengel" aus Plastik Thailands Luuk-Thep-Puppen
Eine typische Luuk Thep: Die übersetzt "Kinderengel" genannten Puppen sind in Thailand populär geworden, nachdem einige Prominente behaupteten, solche Puppen hätten ihnen Glück gebracht.
Natsuda Jantaptim spricht von ihrer Puppe wie von einem echten Kind: "Morgens trinkt sie gern Erdbeermilch."
Gemeinsam mit ihrer Freundin Mananya Boonmee (r.) führt Natsuda Jantaptim mit mehreren Puppen eine religiöse Zeremonie durch.
Nicht alle buddhistischen Priester sind bereit, Zeremonien mit den Plastikkindern durchzuführen. Doch Natsuda Jantaptim (Mitte), Natsuda Jantaptim (rechts) und ihre Freundin Mae Ning haben einen gefunden, der bereit ist, sie und ihre Luuk Thep zu weihen.
Viele Besitzer einer Luuk Thep tragen diese wie ein echtes Kind durchs Leben.
Bis zu 540 Euro zahlen Sammler wie Mananya Boonmee für eine der Puppen.
Von der Popularität der Kunststoffkinder profitiert auch eine ganze Zubehörindustrie, die Kleidung, Schmuck und Spielzeuge dazu anbietet.
Die Profitaussichten verleiten manche Händler dazu, beim Import neuer Ware die Einfuhrregularien zu umgehen. Hier werden Puppen ausgestellt, die bei mehreren Händlern beschlagnahmt wurden, denen Steuerhinterziehung vorgeworfen wird.