The World's Fastest Place: Interview mit Alex Lier - DER SPIEGEL
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Bonneville-Bildband Der schnellste Ort der Erde

Die Bonneville-Flats, die ausgetrockneten Salzseen in Utah, USA, sind seit Jahrzehnten Schauplatz einzigartiger PS-Spektakel. Jahr für Jahr pilgern Piloten mit teils abstrusen Gefährten dorthin, auf der Jagd nach Rekorden. Alexandra Lier hat sie begleitet.
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"Für mich ist es das perfekte Auto", sagt Autorin Alex Lier über den achtfachen Rekordhalter von Ferguson Racing. Der, nun ja, Wagen erreichte einen Top-Speed von 486,77 Km/h.

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Legende: Jack Costella in seiner Werkstatt in San Jose, Kalifornien. Mit Fahrzeugen aus diesen heiligen Hallen wurden bislang 105 Geschwindigkeitsweltrekorde eingefahren.

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Der schnellste Ferrari der Welt kommt ohne Ferrari-Motor aus: Dieser 288 GTO von 1985 bekam statt des Original-V8 einen 540 Kubik Inch Big-Block mit Biturbo eingebaut. Seit der Herztransplantation liegen mehr als 1000 PS an der Hinterachse an, die den Wagen auf einen Top-Speed von 443,21 km/h prügeln. Etliche Kilogramm Blei vor der Vorderachse sorgen dafür, dass die Rakete nicht abhebt.

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Wie ein Charakter aus Pixars "Cars" auf Droge sieht dieser Wagen aus. Tiefergelegt, das Dach gechopped, verlängert und mit einer kreativen Nasenkonstruktion versehen erinnert er nur noch entfernt an das Spenderauto, einen 1952er Buick Super Riviera. Schnell ist er allemal: Mit einem Top-Speed von 266, 72 km/h hält die "Bombshell Betty" den Rekord in ihrer Klasse.

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Spiegel der Seele: "Die Leute hier haben alle so lebenslustige Augen", sagt Autorin Lier über die Gemeinde auf dem Salzsee. Don Biglow kommt seit 1996 zu den Rennen. Drei Weltrekorde stellte er auf, alle wurden gebrochen, mit seinem runderneuerten Dauernheim/Biglow Lakester liegt er aktuell bei 518,57 km/h.

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Das Paradies: Schatten und ein kühles Bier.

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Zweirad gewinnt: Auch Motorräder fahren in Bonneville, allein für sie gibt es mehr als 1500 Rekordklassen.

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Mechaniker-Museum: Steve Hope kam 1968 zum ersten Mal nach Bonneville, seine Werkstatt ist auch ein Spiegel seiner persönlichen Geschichte dort. Mit seinem selbstgebauten 1929 Roadster mit Kompressoraufladung erreichte er einen Top-Speed von 352,45 km/h.

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Ein bisschen Kirmes muss sein: Ein für das Publikum der Rennveranstaltung übergangsweise aufgebauter Süßwarenladen.

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Schnelles Werk: Seit 1999 reist Alex Lier zu den Rennen auf den Bonneville Flats, ihre Eindrücke hat sie nun in diesem Buch verarbeitet.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?