Theater: "Die Räuber" in Köln - DER SPIEGEL
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"Die Räuber" in Köln Gewalt war schon als Sturm-und-Drang-Kind scheußlich

In Köln zeigt der Regisseur Ersan Mondtag "Die Räuber" von Friedrich Schiller als Spukgeschichte - mit einer angehängten Polemik der Autorin Carolin Emcke gegen Rechtfertigungen von Hass.
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Der Regisseur und Bühnenbildner Ersan Mondtag hat Schillers "Räuber" am Schauspiel Köln aus der Epoche des deutschen Sturm und Drang in eine schwarzromantische Spuk- und Geisterwelt verlegt.

Foto: Birgit Hupfeld
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Die Frauen und Männer aus der Räuberbande von Karl Moor (Lola Klamroth) werfen sich wie bei einem Initiationsritus in weißer Unterwäsche ins seichte Gewässer und verharren dort anschließend so starr, als lägen sie in einem Massengrab.

Foto: Birgit Hupfeld
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Riesengroß steht im Dämmerlicht dieser "Räuber"-Aufführung eine Statue des alten Moor herum. Warum ausgerechnet der tattrige Graf Moor (Bruno Cathomas) selbst die Statue zum Stürzen bringt, bleibt gründlich unbegreiflich - wie leider vieles in Ersan Mondtags Kölner Inszenierung.

Foto: Birgit Hupfeld
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Die Schauspielerin Sophia Burtscher (links, mit Ines Marie Westernströer als Hermann) ist "Franz, die Kanaille". Die konsequente und nur manchmal komische Verdrehung der Geschlechterrollen ist an diesem Theaterabend Prinzip.

Foto: Birgit Hupfeld
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