Thomas Haas - DER SPIEGEL
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Thomas Haas Comeback zur Abschiedstournee

Tennisprofi Thomas Haas ist auf seiner Abschiedstournee. Bei den Australian Open streikt sein Körper, warum quält sich der 38-Jährige noch? Weil er sich unbedingt einen Traum erfüllen möchte.
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Kurzer Auftritt: Bei den Australian Open musste Tennisprofi Thomas Haas bereits im ersten Spiel aufgeben. "Ich habe mich einfach leer gefühlt - da war nichts mehr im Tank", sagt Haas.

Foto: Michael Dodge/ Getty Images
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Gegen den Franzosen Benoît Paire konnte er zwar immer wieder glänzen, war aber am Ende doch deutlich unterlegen. Für Haas war es der wohl letzte Auftritt in Melbourne. Er hat dieses Jahr zu seiner persönlichen Abschiedstournee erklärt.

Foto: Michael Dodge/ Getty Images
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Die Australian Open waren Schauplatz seiner größten Erfolge. Dreimal kam er hier bis ins Halbfinale. 1999 stürmte der junge Haas durchs Turnier und wurde erst von Jewgeni Kafelnikow gestoppt.

Foto: Mark Sandten/ Bongarts/Getty Images
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2000 feierte Haas den Gewinn der Olympischen Silbermedaille. Erneut war es Kafelnikow, der ihn in einem spannenden Fünfsatz-Finalmatch bezwang.

Foto: Stephan_Jansen/ picture-alliance / dpa
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2002 landete Haas dann wieder im Halbfinale der Australian Open. Nach fünf Sätzen musste er den Russen Marat Safin ins Finale ziehen lassen.

Foto: Clive Brunskill/ Getty Images
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Fünf Jahre später, 2007, machte Haas den Halbfinal-Hattrick in Melbourne perfekt. Gegen Fernando González verlor er jedoch glatt in drei Sätzen.

Foto: Phil Walter/ Getty Images
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2007 kam er auch bei den US Open bis ins Viertelfinale, scheiterte jedoch an seinem Angstgegner Nikolai Dawydenko.

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In Wimbledon gelang Haas 2009 der vierte Grand-Slam-Halbfinaleinzug seiner Karriere. Bemerkenswert: Im Viertelfinale bezwang er Novak Djokovic, im Semifinale war dann Roger Federer zu stark.

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Haas will auf seiner Abschiedstournee unbedingt noch weitere besondere Momente sammeln. Ein Wunsch ist ihm besonders wichtig: "Es ist ein Traum von mir, den Blick in die Box zu werfen und meine Tochter dort zu sehen, wie sie mich anfeuert. Dass sie das noch mal mitnehmen kann für den Rest ihres Lebens und nie vergisst."

Foto: Michael Dodge/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?