Thomas Hitzlsperger über Homosexualität im Profisport - DER SPIEGEL
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Hitzslperger über homosexuelle Sportler "Kein so ein Tabu mehr"

Fünf Jahre nach seinem öffentlichen Outing hat der Ex-Fußballprofi Thomas Hitzlsperger Bilanz gezogen. Homosexualität sei kein Tabu mehr im Profisport. Ein hoher Fußballfunktionär sieht das anders.
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Thomas Hitzlsperger sagt, dass der Profisport in den vergangenen Jahren toleranter geworden sei.

Foto: Matthias Hangst/ Bongarts/Getty Images
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"Es gibt, glaube ich, jetzt ne ganz andere Gesprächsebene, auch wenn wir über sexuelle Vielfalt sprechen. Es ist kein so ein Tabu mehr, wie es vielleicht vor fünf Jahren war", sagte der ehemalige Fußballprofi der "ARD-Radio-Recherche Sport". Fußballfans seien mittlerweile "viel aufgeklärter, viel aufgeschlossener".

Foto: Maja Hitij/ Bongarts/Getty Images
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Peter Fischer, Präsident des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, widersprach Hitzslperger in einem Punkt. Für das Coming-out eines aktiven Profis sei die Zeit noch nicht reif, sagte Fischer - auch wenn ihn das traurig mache und er sich für die Gesellschaft schäme.

Foto: Frank Rumpenhorst/ dpa
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Hitzlsperger hatte sich nach dem Ende seiner Profikarriere im Jahr 2014 geoutet. Er ist Präsidiumsmitglied des VfB Stuttgart, ARD-Experte bei Länderspielen und Botschafter für Vielfalt des Deutschen Fußball-Bundes. Mit der Nationalmannschaft wurde er 2006 Dritter bei der WM und 2008 Vizeeuropameister.

Foto: ddp
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Mit dem VfB Stuttgart gewann er in der Bundesligasaison 2006/2007 die Deutsche Meisterschaft.

Foto: INA FASSBENDER/ REUTERS
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Von 2011 bis 2012 spielte er zudem beim VfL Wolfsburg.

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP
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