Tibet 1959 Aufstand für den Gottkönig
Der Dalai Lama im Exil: Der Dalai Lama, das geistige Oberhaupt der Tibeter 1969. Zehn Jahre zuvor war er vor den chinesischen Besatzern nach Indien geflohen.
Gedenken an die Opfer: Der Dalai Lama begeht 1969 mit tausenden Anhängern den 10. Jahrestag des Aufstands gegen die chinesische Okkupation. Zahllose Tibeter waren bei den Unruhen von 1959 ums Leben gekommen.
Mao und Dalai Lama: Beim ersten Nationalen Volkskongress in Peking schütteln sich am 14. Oktober 1954 der Dalai Lama (l.) und Mao Zedong die Hand. Die chinesischen Medien meldeten, der Dalai Lama habe der chinesischen KP für die Aufbauarbeit in Tibet gedankt. Tatsächlich war die "Volksbefreiungsarmee" 1950 gegen den Willen der Tibeter in dem kleinen Reich einmarschiert.
Der Dalai Lama in Peking: Der Dalai Lama besucht im September 1954 gemeinsam mit dem Panchen Lama Peking. Das Bild zeigt die beiden tibetischen Führer mit dem chinesischen Premierminister Chou En-Lai (r.) und Tschu Teh, dem Vize-Chef der chinesischen KP (l.).
Jagd auf den Gottkönig: Soldaten der chinesischen "Volksbefreiungsarmee" haben am 6. April 1959 an der Grenze zu Tibet Aufstellung genommen. Sie gehören vermutlich zu den Einheiten, die den aus Lhasa entkommenen Dalai Lama auf der Flucht stellen sollten.
Flucht über den Thang-La-Pass: Der Trek des Dalai Lama überquert auf der Flucht vor den Chinesen den Thang-La-Pass (4410 Meter) in Richtung Indien.
Flucht zu Fuß: Eine Tibeterin auf der Flucht vor den chinesischen Besatzern trägt ihre gesamte Habe auf dem Rücken über einen Himalaja-Pass, Richtung Indien.
Kloster Ganden: Ein Blick auf die das berühmte Kloster Ganden 40 Kilometer von Lhasa entfernt, aufgenommen im Juli 1927. Jahrzehnte später wurde das wichtige geistliche Zentrum unter der chinesischen Besatzung besonders stark zerstört.
Der Dalai Lama mit Mutter: Tenzin Gyatso, so der Mönchsname de 14. Dalai Lama, und seine Mutter (l.) am 28. Mai 1959 im indischen Mussoorie, wenige Wochen nach der dramatischen Flucht über das Himalaja-Gebirge nach Nordindien.
Lhasa heute: Der berühmte Potala-Palast spiegelt sich im Wasser. Anders als dieses Kulturdenkmal, das heute eine Touristenattraktion ist, wurden Tausende andere Zeugnisse der tibetischen Kultur systematisch zerstört.
Dalai Lama: Der Dalai Lama ist 1992 in München zu Besuch und erzählt über die schrecklichen Geschehnisse in Tibet.