Tibet: Auf dem Dach der Welt - DER SPIEGEL
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Tibet Auf dem Dach der Welt

Die letzten Gleise der höchsten Bahnstrecke der Welt sind verlegt, China feiert sein Mammutprojekt in Tibet als nie dagewesenen Triumph des Eisenbahnbaus. Doch die Tibeter fürchten durch den erleichterten Zugang in ihre Region eine weitergehende massive Bedrohung ihrer Kultur.
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Tibet-Bahn: Ein erster Güterzug rollt im Oktober 2005 über die neu gelegten Gleise. Der Bau der Strecke kostete 3,3 Milliarden Euro

Foto: DPA
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Pilgerin im Jokhang-Kloster in Lhasa: Bisher war Tibet nur über drei schwierige Straßen mit der Außenwelt verbunden. Der erleichterte Zugang durch die Bahn kann den Zuzug von vielen Chinesen bedeuten

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Tibetische Mönche oberhalb des Drepung-Klosters: Tausende von Buddhisten pilgern jedes Jahr anlässlich des Buddha-Geburtstags zu einem riesigen Porträt des Sakyamuni-Buddhas

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Yumbu Lhakang bei Tsetang: Der älteste Palast von Tibet spielt eine große Rolle im kulturellen Selbstverständins der Tibeter

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Potala-Palast in Lhasa: Jahrhundertelang war der Palast die Winterresidenz des Dalai Lama, heute gleicht er eher einem Museum

Foto: REUTERS
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Tanzende Lamas im Zhikongti-Tempel in Lhasa: Die farbenprächtige Zeremonie soll böse Geister verjagen, Unglücken vorbeugen und Wünsche wahr werden lassen

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Jokhang-Kloster in Lhasa: Der 1300 Jahre alte Tempel ist einer wichtigsten in Tibet. Anfang der sechziger Jahre verwüsteten oder schlossen die Chinesen rund 97 Prozent der buddhistischen Klöster

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Junger Mönch dreht Gebetsmühlen: Die Tibeter fürchten, dass durch den Zuzug von Chinesen die buddhistische Religion und tibetische Kultur noch mehr bedroht wird

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