Tiefsee: Leben in der Kälte - DER SPIEGEL
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Tiefsee Leben in der Kälte

Das pralle Leben herrscht selbst da, wo man es nicht vermutet: Bremer Forscher haben an kalten Quellen in der Tiefsee Tausende weiße Krabben, riesige Muschelfelder und bizarre Weichtiere entdeckt. Sie überleben, weil die Quellen große Mengen des Treibhausgases Methan ausstoßen.
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Expedition in die Finsternis: Mit dem Tauchroboter "Quest" untersuchten die Bremer Wissenschaftler die Kontinentalränder vor der Küste Pakistans

Foto: MARUM / Uni Bremen / V. Diekamp
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Dabei stießen sie in Tiefen von 550 bis 3000 Metern auf reichhaltiges Leben - tausende weißer Krabben auf Muschelbänken.

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Bartwürmer, Muscheln und Krebse drängelten sich um eine Austrittstelle an einer kalten Quelle. Die Muscheln sind vom austretenden Wasser gräulich gefärbt

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Die Lebewesen - hier eine Seegurke - beziehen ihre Energie von dem Methan, das mit den kalten Quellen austritt

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Dies ist vermutlich eine Seegurke oder auch eine Nacktschnecke

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Ein Tiefseefisch, der sich nur wenig vom Tauchroboter beeindrucken ließ

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Schwarzer Raucher: Bislang glaubten die Forscher, dass nur an diesen heißen Quellen Lebewesen in großen Mengen vorkommen könnten

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Auch Garnelen fanden die Forscher in Hülle und Fülle, wie hier an einem Schwarzen Raucher

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Dive-Bubblemeter: Mit diesem Gerät können die Wissenschaftler Gasblasen und ihr Volumen computergestützt erfassen

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Die Entdeckungen der Bremer Wissenschaftler sind auch für die Klimaforschung wichtig - denn Methan tritt an den kalten Quellen in großen Mengen aus

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?