Tiger Woods: Der Sorrynator - DER SPIEGEL
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Tiger Woods Der Sorrynator

Mehr als sechs Wochen lang lie� sich Golf-Star Tiger Woods station�r behandeln, angeblich wegen seiner "Sexsucht". Jetzt, so scheint es, geht der Therapiereigen weiter - diesmal allerdings mit Unterst�tzung der betrogenen Gattin.
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Über diesen neuen "Werbeauftrag" dürfte sich der gestrauchelte Golf-Gott Tiger Woods wohl weniger freuen: Die Tierrechtsorganisation Peta wirbt mit dem Beispiel des über sein ausschweifendes Sexualleben gestürzten Golf-Stars für Kastration.

Foto: PETA
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Mehr als sechs Wochen lang ließ sich Golf-Star Tiger Woods wegen seiner Sexsucht stationär behandeln. Wie die britische "Sun" am Montag berichtet, hat sich der durch zahlreiche außereheliche Affären in die Schlagzeilen geratene Sportler erneut in die Hände von Fachärzten begeben.

Foto: David J. Phillip/ AP
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Golfprofi Tiger Woods vor laufender Kamera: "Es ist schwer, es zuzugeben, aber ich brauche Hilfe. Die ersten Schritte in die richtige Richtung sind getan", sagte Woods im Haupt- Quartier der amerikanischen Profigolfervereinigung in Palm Beach Gardens in Florida bei seinem ersten Auftritt seit drei Monaten.

Foto: JOE SKIPPER/ REUTERS
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Die etwa zehnminütige Erklärung war live im Fernsehen übertragen worden. Die Kameras zeigten auch, wie Woods mit Tränen in den Augen Freunde und Familienmitglieder umarmte, wie hier seine Mutter Kultida.

Foto: JOE SKIPPER/ REUTERS
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"Von morgen an werde ich diese Behandlung fortsetzen." Woods bat darum, seine Familie nicht zu behelligen. "Nicht sie haben etwas getan, ich habe all diese Dinge getan." Weiter sagte er: "Ich bitte Sie um Ihre Hilfe. Und ich bitte Sie, eines Tages in Ihren Herzen wieder einen Platz für mich zu finden."

Foto: MANDEL NGAN/ AFP
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In seiner Erklärung vor Freunden, Mitarbeitern und ausgewählten Journalisten bedauerte der Golfprofi mit klaren Worten seine Affären: "Ich möchte mich zutiefst für mein Verhalten entschuldigen. Es war dumm und egoistisch." Er habe Affären gehabt, allerdings sei er nie gewalttätig zu seiner Frau gewesen und er habe auch nie Drogen genommen. "Es tut mir so leid, alles, was ich getan habe."

Foto: JOE RAEDLE/ AFP
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Back to life: Nach seiner Entlassung aus der Klinik wurde Golfer Tiger Woods in Florida erstmals wieder in der Öffentlichkeit gesehen - beim Joggen. Nach Bekanntwerden seiner zahlreichen Affären will Woods jetzt öffentlich um Vergebung bitten.

Foto: Sam Greenwood/ AP
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Mit Spannung wird dieser Auftritt erwartet: Nach Angaben von Woods' Agent Mark Steinberg wollte der 34-jährige Ausnahmesportler in Ponte Vedra Beach im Kreis einer kleinen Gruppe von Freunden, Kollegen und Partnern über seine Vergangenheit und Zukunft sprechen und sich für sein Verhalten entschuldigen. Nur wenige, handverlesene Journalisten sollten zugelassen, Fragen nicht erlaubt werden.

Foto: POOL/ Reuters
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Tiger Woods und Elin Nordegren: Wie das Magazin "People" berichtete, arbeitet Nordegren offenbar an einer Neuauflage ihrer Beziehung zum untreuen Gatten.

Foto: Craig Jones/ Getty Images
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Woods und Nordegren sind seit fünf Jahren verheiratet. Laut einem Bericht des Blogs "Daily Beast" gab es in der Nacht vor dem Unfall des Golf-Stars eine heftige Auseinandersetzung. Angeblich soll Woods versucht haben, seine Frau davon zu überzeugen, die Beziehung zu Rachel Uchitel sei rein platonisch.

Foto: Mark Dadswell/ Getty Images
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Angeblich haben Nordegren und Rachel Uchitel sogar telefoniert. Weitere SMS im Handy ihres Mannes machten Nordegren schließlich misstrauisch.

Foto: David Zentz/ AP
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Mehrere Geliebte plauderten offen über ihre Affären. Cori Rist trat in der NBC-Show "Today" auf und...

Foto: Peter Kramer/ AP
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...entschuldigte sich öffentlich bei Woods' Ehefrau Elin. Täglich drangen neue, meist blonde Frauen in die Öffentlichkeit und plauderten Details über ihr Liebesleben mit dem 33-Jährigen aus.

Foto: Peter Kramer/ AP
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Jaimee Grubbs ist eine von zahlreichen Frauen, die behaupten, eine Affäre mit Tiger Woods gehabt zu haben. In einer Erklärung auf seiner Website entschuldigte sich Woods für sein "Fehlverhalten".

Foto: AP/ VH1
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Auch Grubbs entschuldigte sich mittlerweile öffentlich. Sie könne gar nicht beschreiben, wie leid es ihr tue, die Frau von Tiger Woods verletzt zu haben, sagte die 24-Jährige im Fernsehen.

Foto: REUTERS/ VH1
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Rachel Uchitel, hier bei ihrer Ankunft auf dem Flughafen von Los Angeles am 29. November 2009, soll auch nach Bekanntwerden seiner Affären noch heimlichen Kontakt zu Woods gehabt. Der Golfer soll demnach für eine Weile in ihrer Wohnung in Palm Beach gewohnt haben.

Foto: David Zentz/ AP
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Uchitel, hier auf einem Bild vom Februar 2005, wollte laut "Daily Mail" zu einem angeblich mit Woods verbrachten Wochenende keinen Kommentar abgeben.

Foto: THOS ROBINSON/ AFP
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Woods Frau Elin Nordegren, hier mit ihrem Gatten im Jahr 2004, vermied es nach dem Eklat, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Ihr Mann gab mehrere Stellungnahmen heraus. Unter anderem teilte er mit, dass er sich vorerst aus dem Golfgeschäft zurückziehen und sich um seine beiden Kinder kümmern wolle.

Foto: GARY CAMERON/ REUTERS
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Das Ehepaar ist seit dem 5. Oktober 2004 verheiratet. Am 18. Juni 2007 kam ihre Tochter Sam Alexis Woods zur Welt. Am 8. Februar 2009 wurde ihr Sohn Charlie Axel geboren.

Foto: Robyn Beck / AFP
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Ehepaar Woods im Oktober 2009: Am 27. November kam es zu einem Autounfall Woods' vor seinem Anwesen in Florida. Angeblich soll er nach einem heftigen Ehestreit versucht haben, im Auto zu flüchten. Seine Frau zertrümmerte die Heckscheibe des Wagens mit einem Golfschläger.

Foto: SHAUN BEST/ REUTERS
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Woods ist einer der erfolgreichsten Golfspieler der Sportgeschichte. Seit Beginn seiner Profikarriere 1996 gewann er mehr als 80 internationale Turniere, darunter 14 Majors. Zuletzt siegte Woods Mitte November beim Australian Masters. Wegen einer Knieoperation im vergangenen Jahr musste er acht Monate lang pausieren.

Foto: SHAUN BEST/ REUTERS
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Woods könnte wegen seiner Seitensprünge Millionen von Dollar verlieren: Sein sorgfältig aufgebautes Image als Saubermann des Sports scheint gründlich demontiert. Der US-Sportausrüster Nike hat dem Golfstar nun den Rücken gestärkt: Die Schlagzeilen über zahlreiche Geliebte würden von den Medien zu "einer großen Sache" aufgebauscht, sagte Nike-Chef Phil Knight in einem Interview mit dem "Sports Business Journal".

Foto: Andy Wong/ AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?