TimberTower: Visionäre der Windkraft - DER SPIEGEL
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TimberTower Visionäre der Windkraft

Holz bricht, Holz brennt, und Holz vergammelt - trotzdem will Gregor Prass daraus Türme für Windkraftanlagen bauen. Der Start-up-Unternehmer hält das fast vergessene Traditionsmaterial für deutlich widerstandsfähiger als Stahl. Obwohl die Idee auf einem Denkfehler beruht, sind Investoren begeistert.
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Computersimulation: Optisch soll der TimberTower herkömmlichen Windradtürmen ähneln. Er ist schlank und verjüngt sich nach oben.

Foto: Timbertower
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Die Gründer der TimberTower GmbH sind keine Banker, sondern Visionäre der Windkraft: Holger Giebel, Gregor Prass und Sandro Mainusch (von links nach rechts).

Foto: Lidija Delovska
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Gefertigt wird der TimberTower als Verbundsystem aus Brettsperrholzplatten und Oberflächenkomponenten, die am Anlagenstandort zu einem geschlossenen Hohlkörper aus Holz mit mehreckigem Querschnitt verbaut werden.

Foto: Timbertower
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Das Grundmaterial der Türme besteht aus Brettsperrholz: Es wird aus kreuzweise übereinander gestapelten und miteinander verleimten Fichten- oder Kiefernbrettern hergestellt. Die kreuzweise Anordnung der Längs- und Querlamellen reduziert das Quellen und Schwinden in der Plattenebene auf ein unbedeutendes Minimum - die statische Belastbarkeit und Formstabilität erhöhen sich beträchtlich.

Foto: Timbertower
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Aufgebaut werden soll der TimberTower vor Ort auf der Baustelle. Der Aufbau des Turms mit Nabenhöhen bis zu 160 Meter soll schnell und reibungslos erfolgen - denn die Verbindungsmittel sind in die Einzelteile des Turms integriert.

Foto: Timbertower
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Weil das Holz auch gegen Salzwasser resistent ist, eignen sich die Türme von TimberTower auch für den Einsatz auf hoher See.

Foto: Timbertower
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?