Todesstrafe in den USA - DER SPIEGEL
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Todesstrafe USA richten drei Häftlinge binnen 24 Stunden hin

Sieben Wochen lang hatten einige US-Staaten die Vollstreckung der Todesstrafe ausgesetzt, weil ein Häftling wegen einer falsch gesetzten Giftspritze eine dreiviertel Stunde mit dem Tode gerungen hatte. Jetzt wurden binnen 24 Stunden gleich drei Menschen hingerichtet.
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Der 63-jährige John Henry war der dritte Häftling, der binnen 24 Stunden in einem US-Gefängnis durch Injektion einer Giftspritze hingerichtet wurde. Henry hatte fast 30 Jahre lang im Todestrakt gesessen. Er war 1985 wegen der Ermordung seiner Frau und ihres Sohnes zum Tode verurteilt worden. Er befand sich damals unter Auflagen auf freiem Fuß, nachdem er 1976 seine erste Frau ermordet hatte.

Foto: REUTERS/ Florida Department of Corrections
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Zuvor gab es Demonstrationen vor der Hinrichtung von Marcus Wellon. Mit Plakaten, auf denen unter anderem stand "Du sollst nicht töten", protestierten christliche Gegner der Todesstrafe vor dem Gefängnis von Jackson im US-Bundesstaat Georgia gegen die Exekution.

Foto: AP/dpa
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Der 59-Jährige Marcus Wellon soll im August 1989 ein 15-jähriges Mädchen vergewaltigt und getötet haben, wofür er 1993 verurteilt wurde.

Foto: AP / dpa
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"144 Todeskandidaten haben sich als unschuldig erwiesen": Auch dieser Mann protestierte gegen die Todesstrafe, erinnerte an die Fehlbarkeit von Richtern und Geschworenen.

Foto: AP/dpa
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Der 43 Jahre alte John Winfield hatte im US-Bundesstaat Missouri die Todesstrafe dafür erhalten, seine frühere Freundin offenbar aus Eifersucht in ihrer Wohnung überfallen und durch Schüsse schwer verletzt zu haben. Ihre Schwester und eine Freundin wurden bei der Tat getötet.

Foto: REUTERS/ Missouri Department of Corrections
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