Todesstrafe in der DDR - DER SPIEGEL
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Todesstrafe in der DDR Der Henker kam von hinten

Die Todesstrafe war eines der größten Geheimnisse der DDR: 1987 schaffte das Politbüro Exekutionen ab. SED-Chef Honecker ging es dabei nicht um Humanismus und Menschenrechte - der Diktator brauchte den guten Willen des Westens, um seinen maroden Staat am Leben zu halten.
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Standort der Guillotine : Ein Mitarbeiter der Leipziger Gedenkstätte "Runde Ecke" zeigt den Standort der Guillotine in der letzten zentralen Hinrichtungsstätte der ehemaligen DDR. Die Todesstrafe durch Enthauptung wurde bis 1968 ausgeführt. Danach wurden Verurteilte nach sowjetischem Vorbild mit einem Schuss in den Hinterkopf getötet.

Foto: Peter Endig / dpa
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DDR-Exekutionsraum: Die Tür zum Exekutionsraum der letzten zentralen Hinrichtungsstätte der ehemaligen DDR. Hinter ihr starben die Verurteilten nach sowjetischem Vorbild mit einem "unerwarteten Nahschuss in den Hinterkopf".

Foto: Peter Endig/ DPA
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DDR-Justizministerin Hilde Benjamin: Die als "Rote Hilde" bekannte Vizepräsidentin des Obersten Gerichts der Sowjetzone, Hilde Benjamin, wurde 1953 nach der Amtsenthebung des Justizministers Max Fechner mit dessen Posten betraut. Fechner wurde "republikfeinliche Tätigkeit" vorgeworfen. Benjamin wurde in der DDR im Volksmund auch die "Rote Guillotine" oder "Blutige Hilde" genannt, da sie für eine Reihe von Todesurteilen mitverantwortlich war.

Foto: AP
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Gedenkstein für die Opfer: Ein Gedenkstein auf dem Leipziger Südfriedhof erinnert an die Opfer der Todesstrafe in der DDR.

Foto: Peter Endig/ DPA
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Deutsch-deutsches Gipfeltreffen: Bundeskanzler Helmut Kohl und DDR-Staatsratsvorsitzender und Generalsekretär des ZK der SED, Erich Honecker, vor dem Bonner Kanzleramt am 07.09.1987. Honecker hatte die Todesstrafe kurz vor dem Besuch als Zeichen des guten Willens abschaffen lassen.

Foto: DPA
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