Tokyo Game Show: Ein Gewehr fürs iPhone - DER SPIEGEL
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Tokyo Game Show Ein Gewehr fürs iPhone

Die Tokyo Game Show ist nicht nur Sammelpunkt von Branchengiganten wie Sony - auch Kurioses und Skurriles findet sich in den Messehallen: Prügel-Radar, Pappkonsolen, Augmented Reality und ein Schweizer bei seinen japanischen Kunden. Ein Foto-Streifzug über Japans große Spielemesse.
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Nintendo 3DS mit Controller-Erweiterung: Der japanische Hersteller Nintendo blieb der Messe - wie üblich - fern, zu sehen gab es eine Hardware-Erweiterung für den 3DS trotzdem. Der zusätzliche Steuerknopf wird im Netz als "Frankenstick" verspottet, macht aber aus der Nähe einen stabileren Eindruck als auf Fotos.

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Tokyo Game Show 2011: Die vier Tage lange Veranstaltung ist die größte Spielemesse in Asien, früher wurde sie sogar zweimal jährlich abgehalten. 190.000 Besucher wurden dieses Jahr erwartet, 193 Aussteller hatten sich angemeldet. Eintrittspreis an den beiden Besuchertagen: Rund 11,50 Euro.

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Diese Playstation Vita ist gar nicht echt: So ein wenig tröstliches Pappmodell der neuen Sony-Konsole war an den beiden Besuchertagen alles, was viele der Zehntausenden Besucher zu sehen bekamen. Vor den nur 80 Vitas bildeten sich - auch mangels echter anderer Highlights - lange Schlangen mit Wartezeiten von einer Stunde und mehr.

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Gläsernes Wohnzimmer: Auf dem Sega-Stand konnte in kleinen Kabinen an der Konsole gespielt werden - unter Anleitung von fachkundigem Personal.

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Mitten ins Gesicht: Die japanische Firma KGS stellt allerlei Messapparate für Bauprofis her, darunter Bodenradare und Lasersysteme. Auf der Spielemesse präsentierte sie Kampfsport-Übungen an einer Puppe, an deren Kopf ein Sensor angebracht war.

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Treffer: Die Schlagstärke und der genaue Ort des Treffers wird von einer Software erfasst und statistisch ausgewertet. Lichter am Puppenkopf geben außerdem visuelles Feedback über die Wucht des Schlages - eine ernste Angelegenheit, die nicht all zu viele Gamer interessierte.

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Ein Schweizer auf der japanischen Spielemesse: Neben Herstellern aus China, Taiwan und Spanien war auch eine kleine Schweizer Firma auf der Spielemesse präsent. Der Gründer von EverdreamSoft, Shaban Shaame aus Genf, war selbst nach Tokio gereist...

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...um sein mobiles Multiplayer-Kartenspiel "Moonga" vorzustellen - eine Art "Magic", nur mit viel einfacheren Regeln. "Lustigerweise kommen die meisten unserer Nutzer aus Japan - dabei haben wir den Markt gar nicht ins Visier genommen", sagt Shaame. Demnächst soll eine iPad-Version auf den Markt kommen, iPhone und Facebook funktionieren schon jetzt.

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Augmented Reality für das iPhone: Der "appBlaster" ist ein Plastikgewehr mit Halterung für iPhone oder iPod touch. Zur Steuerung des iOS-Geräts drücken die beiden Abzüge jeweils einen Plastikhebel auf das Display.

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Seifenblasen zerschießen: Das Spiel "Ghost Catcher" zeigt die Umgebung, wie die Kamera des Smartphones sie aufnimmt - und fügt böse und gute Seifenblasen hinzu. Die einen müssen zerschossen, die anderen eingesammelt werden.

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"appBlaster" im Anschlag": Knapp 27 Euro kostet das Gewehr umgerechnet.

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Warnung vor dem Hitzschlag: Die Klimaanlage war mit den Besuchermassen überfordert, die Temperaturen in den Hallen stiegen im Tagesverlauf dramatisch an. Da hieß es viel trinken. Besonders beliebt: Pocari Sweat, ein süßes, elektrolythaltiges Erfrischungsgetränk.

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Sechsfach-Monitor in der PC-Spiele-Ecke: Womöglich war die massive Technik mit all den Monitoren und Rechnern auch nicht ganz unschuldig an der Hitzeentwicklung.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?