Tom Boonen will Paris-Roubaix gewinnen - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Klassiker auf Kopfsteinpflaster

Seit 1896 quälen sie sich über die nordfranzösischen Kopfsteinpflaster. Am Sonntag ist es wieder soweit bei Paris-Roubaix. Und Tom Boonen hofft auf den Triumph.
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Wenn es über die Pavés von Nordfrankreich geht, ist kein Radprofi auf seinem Gefährt sicher. Bei Paris-Roubaix sind Stürze fast programmiert.

Foto: dpa/dpaweb
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Auch für die Top-Stars der Szene sind die 257 Kilometer eine Tortur - wie hier für den britischen Star Bradley Wiggins.

Foto: Bernard Papon/ dpa
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55 Kilometer geht es ausschließlich über Kopfsteinpassagen. Wer dann einen Defekt hat, ist quasi verloren.

Foto: Bryn Lennon/ Getty Images
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2006 erwischte es den Amerikaner George Hincapie aus dem Team von Lance Armstrong: Aus der Traum vom Klassikersieg.

Foto: FRANCK FIFE/ AFP
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Für den Sieger gibt es ewigen Ruhm und den überdimensionalen Pflasterstein. Hier freut sich der Schweizer Fabian Cancellara über seinen Erfolg 2006.

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Der König von Paris-Roubaix ist der Belgier Tom Boonen. Viermal gewann er zwischen 2005 und 2012 - aber auch er ist schwer gezeichnet nach seinem Triumph 2009.

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Boonen startet in diesem Jahr zum letzten Mal. Entsprechend riesig war schon im Vorfeld das Medieninteresse an ihm. Wo der Belgier auftaucht, da sind die Reporter.

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Boonen, Boonen, wohin man schaut. Sein letzter Auftritt überstrahlt alle anderen Themen.

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Ein fünfter Erfolg würde den Belgier im Radsport unsterblich machen. Aber Konkurrenten wie Peter Sagan haben etwas dagegen.

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Bei den anderen Klassikern wie hier bei der Flandenrundfahrt an der berühmten Mauer von Geraardsbergen spielte Boonen nur eine Nebenrolle.

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Vor Paris-Roubaix gab es schon mal eine Torte von Boonens Team Quick Step zu Ehren ihres berühmten Fahrers.

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Der Belgier hat in seiner Karriere zahlreiche Erfolge angehäuft, sechsmal allein siegte er bei Etappen der Tour de France.

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2007 präsentiert er stolz sein Rad bei der Tour - er war damals schon ein Star in der Szene.

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2006 trug Boonen auch mal für drei Tage das Gelbe Trikot bei der Tour - an den Bergen scheiterte er jedoch regelmäßig.

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Nicht immer gab es nur Erfolg: 2011 stürzte Boonen bei der Tour. Zuvor fiel er zweimal wegen Kokainkonsums aus und wurde zeitweilig suspendiert. Die Belgier haben ihm das verziehen, sie feiern ihn trotzdem.

Foto: Nicolas Bouvy/ dpa
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