Tommi 2016: Die Gewinner des Kindersoftwarepreises - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Tommi 2016 Das sind die Gewinner des Kindersoftwarepreises

Welche guten Spiele gibt es für Kinder? Der Kindersoftwarepreis Tommi hat die besten Computer- und Konsolenspiele, Apps und elektronischen Spielzeuge ausgezeichnet.
1 / 10

Denktraining für Kinder: Den ersten Platz beim Preis für Kindersoftware in der Kategorie "Computerspiele" machte "Mousecraft" für PC und Mac. Beim Tommi entscheidet eine Fachjury über die Nominierungen, die Gewinner werden von einer Kinderjury bestimmt. Dieses Mal beteiligten sich 3600 Kinder. "Die Aufgaben sind witzig und schnell verständlich", lobte die Kinderjury "Mousecraft". Um die kniffligen Level zu lösen, müsse logisch und räumlich gedacht, aber auch kreativ vorgegangen werden. Die Fachjury urteilte: "Das Labyrinthspiel fordert und fördert das Denken."

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
2 / 10

Auf dem zweiten Platz unter den Computerspielen landet das Adventure "Royal Trouble 2: Flitterwochenchaos" für Windows. Die Kinderjury lobte das PC-Spiel, bei dem man ganz schön Nachdenken müsse. Die Fachjury würdigte die Handlung: "Die Geschichte ist märchenhaft und mysteriös." Unheimliche Elemente, die Kinder ängstigen würden, gebe es aber keine.

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
3 / 10

Platz drei belegte das Rennspiel "Trackmania Turbo", das es auch auf Konsolen gibt. "Das Game hat nicht nur eine besonders gute Grafik, sondern auch eine super Performance", urteilte die Kinderjury. "Selbst auf einem Laptop läuft es immer noch flüssig." Besonders Spaß mache das PC-Spiel im Multiplayer-Modus. Zudem könnten eigene Rennstrecken gebaut werden. "Dabei kommen Geschick und Kreativität zusammen", lobte die Jury.

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
4 / 10

Als bestes Konsolenspiel überzeugte "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016" für Nintendo 3DS und Wii U. "Die meisten Minispiele sind so simpel, dass selbst bei den Jüngsten kein Frust aufkommt", lobte die Fachjury. "Man muss das Spiel allerdings eine Zeit spielen, sonst kapiert man die Steuerung nicht", ergänzte die Kinderjury. "Wir brauchen sehr viel Geschicklichkeit und Reaktionskraft." Besonders gefallen hat der Kinderjury die Zusammenarbeit mit Freunden im Mehrspieler-Modus.

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
5 / 10

Den zweiten Platz unter den Konsolenspielen belegte "Skylanders Superchargers", das es für diverse Konsolen gibt. Platziert wurde das Action-Spiel, "weil Rumballern auch mal sein muss", sagte die Kinderjury. Am meisten Spaß machten die Rennen und das Schießen. Zudem sähen alle "Skylanders"-Figuren "echt nice" aus. Einen Kritikpunkt äußerte die Kinderjury aber: "Wir finden es nicht gut, dass Kinder viel Geld ausgeben müssen, um 'Skylanders' auf einhundert Prozent zu spielen."

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
6 / 10

Auf Platz drei landet "Lego Dimensions". "Es handelt sich um ein klassisches Jump'n'Run, und solche Spiele mögen wir besonders gerne", hieß es von der Kinderjury. Besonders die Kombination von Filmen und Legowelten, in denen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinandertreffen, kam gut an. Doch auch bei diesem Spiel kritisierte die Kinderjury den Preis. Die Fachjury lobte das Action-Adventure-Spiel für die "Möglichkeit, mit einem einzigen Spiel unterschiedliche Spieluniversen zu erleben."

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
7 / 10

In der Kategorie "Elektronisches Spielzeug" gewann "Anki Overdrive Supertrucks". Die Kinderjury sah darin "die perfekte Mischung aus echtem Spielzeug und App". Den Kindern gefiel besonders, dass sie die Bahn selber aufbauen und zusammen mit Freunden spielen konnten. Der "blitzschnelle und variantenreiche" Aufbau der "Anki Overdrive Supertrucks"-Strecken wurde von der Fachjury gelobt. Zudem ermögliche die Steuerung per App Upgrades und die Weiterentwicklung der eigenen Boliden. "Außerdem kann man damit auch solo seine Runden drehen, ohne dass es langweilig wird", sagte die Fachjury.

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
8 / 10

Als zweitbestes elektronisches Spielzeug wurde "Lumi Gaming Drone" ausgezeichnet. Sie lässt sich mit einer kostenlosen App steuern. Die Kinderjury freute sich darüber, "endlich mal selbst eine richtige Drohne" lenken zu dürfen. Aber: "Das Navigieren mit der App musste erst einmal erlernt werden." Zudem sei der Akku schnell leer. Die Fachjury lobte: "Die 'Lumi Gaming Drone' hat eine angenehme Größe für Kinder und ist leicht, aber dennoch stabil."

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
9 / 10

Auf Platz drei landete "Lego WeDo 2.0". Damit können Kinder Maschinen und Roboter bauen. Per Tablet-App werden die Maschinen laut Fachjury in einer einfachen Block-Programmiersprache programmiert. Deswegen biete das elektronische Spielzeug einen einfachen, spannenden Einstieg in die Welt programmierbarer Maschinen. Die Kinderjury sagte: "Wir konnten nach Anleitung loslegen oder eigene Entwürfe frei nach Fantasie bauen." Beim Programmieren mit dem Tablet sei logisches Denken gefragt gewesen. Ihr Fazit: "Die Idee, einen Roboter zu bauen und ihn selbst zu programmieren, fanden wir unglaublich cool."

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
10 / 10

Den Sonderpreis "Kindergarten & Vorschule" gewinnt die App "Tafiti" für iOS und Android. Er wurde von einem Team aus Pädagogen der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz verliehen. "Insgesamt ist die App recht leicht zu bedienen und kann von Kindern selbstständig genutzt werden", sagten die Pädagogen. Auch die Erklärungen seien leicht verständlich. Die App rege zudem unterschiedliche Sinne an und fordere verschiedene Denkprozesse.
In der Kategorie "Apps" ist "Playmobil Polizei" mit dem ersten Platz ausgezeichnet worden. Den zweiten Platz erreichte "Ubongo", den dritten Platz die App "Frag doch mal die Maus".

Foto: Tommi Kindersoftwarepreis
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?