Top-Transfers: King James - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Top-Transfers King James

James Rodríguez ist der Top-Transfer der Saison. Aber auch ein Schalker und ein Frankfurter haben es in die Liste geschafft.
1 / 10

Platz 1
James Rodríguez
Bayern München
WAR: 0.9

James Rodríguez ist der beste Transfer der abgelaufenen Bundesligasaison. Statistisch brachte James den Bayern fast einen Sieg mehr (WAR 0.9). In nur 23 Spielen sammelte der Kolumbianer, der von Real Madrid ausgeliehen ist, überragende 18 Torbeteiligungen (sieben Treffer, elf Vorlagen).

2 / 10

Platz 2
Corentin Tolisso
Bayern München
WAR: 0.8

Auf Platz zwei liegt ein weiterer Münchner, was insgesamt natürlich auch der dominanten Rolle des FC Bayern in dieser Bundesligasaison zuzuschreiben ist. Das soll aber die Leistung des torgefährlichen Mittelfeldspielers nicht schmälern, der aus Lyon nach München kam. Sechs Treffer in 26 Spielen, dazu vier Vorlagen und viele vorletzte Pässe vor Toren machen den Franzosen so wertvoll.

3 / 10

Platz 3
Niklas Süle
Bayern München
WAR: 0.7

Niklas Süle hat nicht nur eine gute Rolle als Back-up für Mats Hummels und Jérôme Boateng gespielt. Der schnelle Innenverteidiger, aus Hoffenheim gekommen, wirkte zeitweise so, als würde er schon Jahre auf höchstem Niveau spielen. Einziger Makel: Die zwei Saisontore wurden durch zwei Eigentore in den Schatten gestellt.

4 / 10

Platz 4
Ömer Toprak
Borussia Dortmund
WAR: 0.6

Ömer Toprak wurde vor der Saison keine gute Spielzeit prophezeit, denn der türkische Innenverteidiger war der Wunschspieler von Thomas Tuchel gewesen - der den Klub dann verließ. Doch der ehemalige Leverkusener wurde gerade unter Peter Stöger zur souveränen Stütze, mit besonderen Stärken im Spielaufbau.

5 / 10

Platz 5
Sebastian Rudy
Bayern München
WAR: 0.6

Sebastian Rudy hatte unter Carlo Ancelotti einen Traumstart bei den Bayern. Gleich im ersten Spiel stand er in der Startelf, bereitete ein Tor vor. 25 Spiele wurden es am Ende, sicher mehr, als Rudy für sein erstes Jahr erwartet hatte. Er glänzte mit Ballsicherheit, Spielübersicht und insgesamt vier Torvorlagen.

6 / 10

Platz 6
Bastian Oczipka
FC Schalke 04
WAR: 0.5

Und endlich ein Schalker! Es wäre doch sehr verwunderlich, wenn der Transfercheck nicht auch einen Spieler des Vizemeisters weiter vorn sehen würde. Oczipka ist es geworden, der Außenbahnspieler, der aus Frankfurt kam. Sein Saison-SPIX von 62 für die Außenposition ist überzeugend, vor allem Oczipkas Beitrag zur Stabilität der Schalker Mannschaft machte ihn so wertvoll.

7 / 10

Platz 7
Maximilian Philipp
Borussia Dortmund
WAR: 0.5

Was für eine Saison für Maximilian Philipp! Neun Tore in 20 Spielen sind mehr als ordentlich für den Mann, der aus Freiburg kam und gerade mal 24 Jahre alt ist. Nach einer Patellasehnenverletzung fiel der Stürmer lange aus und fiel dann etwas ab. Aber unter den Transfers der Spielzeit nimmt er immer noch einen sehr guten Platz ein.

8 / 10

Platz 8
Serge Gnabry
TSG Hoffenheim
WAR: 0.5

Für Gnabry begann die Saison gleich mit zwei Verletzungen und endete dramatisch, weil der Stürmer wegen eines Muskelbündelrisses nun auch eine mögliche WM-Teilnahme verspielte. Doch dazwischen glänzte der von Bayern ausgeliehene Gnabry mit zehn Treffern und sieben Vorlagen in nur 20 Spielen.

9 / 10

Platz 9
Sven Bender
Bayer Leverkusen
WAR: 0.5

Er kam aus Dortmund und ist seither wieder mit seinem Bruder Lars vereint. Bender kam in 29 Spielen für Leverkusen auf zwei Saisontore, aber vor allem seine Qualitäten im Spielaufbau und in der Balleroberung prägten die starke Saison Bayers mit.

10 / 10

Platz 10
Jetro Willems
Eintracht Frankfurt
WAR: 0.4

Schließlich schaffte es doch noch ein Frankfurter in die Top10 der Bundesliga-Transfers. Jetro Willems, Linksverteidiger aus den Niederlanden, kam für fünf Millionen Euro vom PSV Eindhoven und zeigte starke Leistungen vor allem bei der Unterbindung gegnerischer Angriffe. Sein Saison-SPIX von 66 ist der beste Eintracht-Wert.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?